Leere Geräte: Ein Bild, das kein Fitnessstudio noch einmal sehen möchte. Archivfotos: Carina Jirsch

14.07.2020 - REGION

"Es würde düster aussehen"

Fitnessstudios zwischen Vorsicht und Rückkehr zum Alltag

Der Ausbruch der Corona-Krise im März hat den Fitnessstudios kräftig zugesetzt. Zwei Monate mussten die Studios geschlossen bleiben, ehe Mitte Mai unter einigen Bedingungen wieder geöffnet werden durfte. Wir haben bei einigen Fitnessstudios nachgefragt, wie es momentan läuft und ob man sich auf einen zweiten Lockdown anders einstellt. 

Mittlerweile haben sich die Beschränkungen weiter gelockert. So dürfen sich die Sportler - natürlich unter Einhaltung des Sicherheitsabstands - wieder in den Umkleidekabinen aufhalten. Die Auswirkungen der Schließungen sind bei den Betreibern aber noch spürbar. "Die Auslastung liegt im Vergleich zum Vorjahr bei 40 bis 50 Prozent. Die Leute sind noch etwas vorsichtig", sagt Andreas Hartmann von der Fitness- und Freizeitinsel. 

Angst vor dem "Bumerang"

Andreas Hartmann.

Die Tendenz sei aber steigend und so ist Hartmann guter Dinge, dass man im Herbst wieder auf dem alten Stand ist. Vorausgesetzt, die Corona-Krise entwickelt sich nicht zum Bumerang und kommt in den kommenden Wochen oder Monaten noch einmal zurück. "Wenn man noch einmal schließen müsste, würde es für den ein oder anderen düster aussehen", prognostiziert der Inhaber der Fitness- und Freizeitinsel. Vermutlich hätten es die Studios nicht in ihrer Hand, etwas anders zu machen als im Frühjahr.

Die hitzig geführte Debatte, dass Fitnessstudios eben keine "Mucki-Buden" sind, sondern in erster Linie für die Gesundheit der Menschen wichtig sind, hat sich bislang nicht in die Richtung der Studios gedreht. "Wir fanden es nicht richtig, dass die Leute, die wegen ihrer Gesundheit zu uns kommen, draußen bleiben müssen", sagt Hartmann. 

Untereinander befindet man sich mit vielen Fitnessstudios bundesweit im Austausch. "Das hat es gleich nach den Schließungen gegeben. Man hat sich gegenseitig unterstützt und das hat uns sehr geholfen", so Hartmann. Auch mit dem Fit & Fun in Fulda stand man in Kontakt und hat sich ausgetauscht, "das hat auch gut funktioniert", sagt Hartmann. Unterm Strich hoffen die Fitnessstudios aber, sich nicht mehr wegen Schließungen austauschen zu müssen. (tw) +++

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