Nach 72. Minuten kam Jamal Musiala zu seinem Debüt für die "Young Lions", Englands U21 Foto: picture alliance/REUTERS

16.11.2020 - LONDON

"Streit" um Ex-Lehnerzer

So lief Jamal Musialas Debüt für Englands U21

Erste Nominierung und gleich der erste Einsatz für Jamal Musiala in der englischen U21-Nationalmannschaft. Im EM-Qualifikationsspiel gegen Andorra am vergangenen Freitag wurde der 17-jährige Profi des FC Bayern München eingewechselt und ist damit wieder ein Stück näher an die englische A-Nationalmannschaft gerückt.
 
Es lief die 72. Spielminute, als der in Fulda aufgewachsene Musiala den nächsten Schritt in seiner rasanten Karriere machte. In diesem Moment wechselte Englands U21-Trainer Aidy Boothroyd den hochbegabten Außenbahnspieler für Courtis Jones vom FC Liverpool ein. Auszeichnen konnte sich Musiala zwar nicht mehr, feierte mit seiner Mannschaft dennoch einen ungefährdeten 3:1-Sieg.

Durch seine Nominierung ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass er im kommenden Sommer bei der U21-EM zu Englands Kader gehören wird, gestiegen. Seine Mannschaft stand schon vor dem Spiel gegen Andorra als Gruppensieger und EM-Teilnehmer fest. Im Sommer könnte Musiala dann sein erstes großes Turnier für die Three Lions bestreiten und das, obwohl er auch für den DFB spielberechtigt wäre. Derzeit geht seine Tendenz aber klar Richtung Insel.
 
"Wir haben uns, auch aufgrund seiner DFB-Vergangenheit, natürlich mit Jamal Musiala beschäftigt und ihm eine Perspektive beim DFB aufgezeigt. Allerdings hat er uns klar signalisiert, dass er seine Zukunft momentan in den englischen Nationalmannschaften sieht. Diese Meinung akzeptieren wir und wünschen ihm alles Gute für seinen sportlichen Weg", sagte Meikel Schönweitz, Cheftrainer der U-Nationalmannschaften beim DFB, zur "SZ" und "Sport1".

Entschieden ist noch nichts 

Ganz verloren ist das Rennen für den DFB allerdings noch nicht. Musiala scheint trotz einer momentanen Tendenz für England noch unentschlossen sein. "Es ist noch nichts in Stein gemeißelt. Diese Entscheidung liegt ganz alleine bei ihm", sagte auch Aidy Boothroyd. Um den jüngsten Bundesligatorschützen in der Bayern-Geschichte ist also ein regelrechter Wettstreit der beiden größten Fußball-Verbände der Welt entbrannt. (fh) +++

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