Training für Spitzensportler: In der Spessart-Therme nun möglich. Foto: Kur und Freizeit GmbH

22.01.2021 - BAD SODEN-SALMÜNSTER

Für Vereine und Einzelsportler

Spitzenschwimmer atmen auf: Spessart-Therme bietet Trainingschance

Normalerweise haben Hallenbäder geschlossen, doch die Spessart-Therme in Bad Soden-Salmünster öffnet für zahlreiche Spitzensportler nun ihre Tore. Liegt vom Verband eine Trainingsberechtigung vor, dürfen Vereine und Einzelsportler das 25-Meter-Schwimmbecken in der Spessart-Therme nutzen. 

Es ist eine schwierige Situation für die Wassersportler, denn viele Schwimmbäder sind geschlossen und Ausnahmegenehmigungen sind selten. Diese Erfahrung mussten erst kürzlich die Wasserfreunde Fulda machen, deren Wasserballer oder Kader-Schwimmer derzeit nicht in das Sportbad Ziehers dürfen. Für die Wasserballer zu verschmerzen, für die Schwimmer eher weniger.

Berichtigungsschreiben vom Verband nötig


Die überlegten gar, bis nach Großkrotzenburg zu fahren, um sich dort auf noch geplante Wettkämpfe vorzubereiten (wir berichteten). Möglich, dass die Fahrt nach Großkrotzenburg um die Hälfte gekürzt und in der Spessart-Therme trainiert werden kann. "Die Vereine oder Sportler müssen uns vorlegen, dass sie berechtigt sind, zu trainieren", sagt Kurdirektor Stefan Ziegler auf Nachfrage von ON|Sport

In der Spessart-Therme ...Archivfoto: Carina Jirsch

Aktuell nutzt der SV Gelnhausen das 25-Meter-Schwimmbecken täglich, zudem waren auch schon die Triathlon-Frauen-Bundesliga-Mannschaft sowie die männlichen Spitzentriathleten des TV Bad Orb in der Spessart-Therme. "Durch den Ansatz, das Schulschwimmen weiter zu ermöglichen, sind zahlreiche Interessierte an die Spessart Therme herangetreten", erklärt Ziegler. "So unterstützen wir mit unseren Fachkräften die Abnahme des Schwimmnachweises für zahlreiche hessische Polizeianwärter:innen und bieten den lokalen Spitzensportlern eine kostenpflichtige Möglichkeit, fit für anstehende Wettkämpfe zu bleiben."

Die Aktivitäten im 25 Meter-Schwimmbecken sind nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt von der Corona-Verordnungslage gedeckt und zulässig. Grundlage für die Einschätzung sind die explizite Nennung von berufs- und ausbildungsbedingten Aktivitäten und Vereinbarungen der Sportminister mit den Spitzenverbänden. Zusätzlich muss jeder Verein für den Trainingsbetrieb ein individuelles, strenges Hygienekonzept erstellen und umsetzen. (tw) +++

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