Niklas Breunung (r.) kehrt nach Bronnzell zurück Archivfoto: ON

30.04.2021 - FULDA

Nach Bronnzell-Wechsel

Breunungs Rückkehr zu den Wurzeln: "Ich habe nur die besten Erinnerungen"

Ein wenig dürfte es sich anfühlen wie die Rückkehr eines verlorenen Sohnes. Nach Jahren beim TSV Lehnerz und der SG Barockstadt kehrt Niklas Breunung mit seinem Wechsel zur SG Viktoria Bronnzell zu seinen fußballerischen Wurzeln zurück. Dort erwartet ihn nicht nur eine neue sportliche Herausforderung, sondern auch ein gewohntes Umfeld und jede Menge Erinnerungen.
 
Denn Breunung spielte bereits von der C- bis in die A-Jugend in der Heppeau. "Ich habe mich dort immer sehr wohlgefühlt und der Kontakt ist in all den Jahren auch nie abgerissen", sagt der Defensiv-Allrounder. Noch heute habe er dort Freunde, verbringe mit dem ein oder anderen zukünftigen Teamkollegen auch schon mal den Urlaub zusammen. "ich habe nur die besten Erinnerungen an den Verein", sagt er deshalb.

Berufliche Situation lässt kein Hessenliga-Fußball mehr zu

 
Das alles gepaart mit den sportlichen Ambitionen der Viktoria sprach aus Breunungs Sicht für einen Wechsel zurück nach Bronnzell. Zumal seine berufliche Situation den nötigen Aufwand für Hessenliga-Fußball fast unmöglich macht. Breunung arbeitet in der Logistik, hat in der Corona-Krise eher mehr als weniger zu tun. "In der Gruppenliga kann ich weiter auf hohem Niveau Fußball spielen und mich trotzdem mehr auf den Beruf konzentrieren", sagt er.
 
Sicher dürfte aber auch seine persönliche Situation bei der SG Barockstadt eine Rolle für den Wechsel gespielt haben. In der letzten Saison kam er in der Hessenliga in elf Spielen lediglich auf 30 Minuten Einsatzzeit. "Letztes Jahr lief es sicher nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe", gibt er zu.

Zum Spaß gehört der Erfolg

In der Heppeau soll sich das wieder ändern. Bronnzell zählte schon diese Saison zum Favoritenkreis auf den Aufstieg. Dass man auch in der kommenden Saison wieder ganz vorne dabei sein will, daraus macht Breunung keinen Hehl. "Klar wollen wir oben dabei sein, aber das wird kein Selbstläufer." Er selbst will als erfahrener Spieler Verantwortung übernehmen und vor allem Spaß haben. "Und dazu gehört nun mal auch, dass man Erfolg hat", sagt er. Dann wäre die Rückkehr des verlorenen Sohnes für beide Parteien ein Gewinn. (fh) +++

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