hat die Leidenszeit der Handballer bald ein Ende? Archivfoto: ON/Jonas Wenzel (yowe)

20.05.2021 - REGION

Anfang Juni soll Entscheidung fallen

Späterer Start, alternative Konzepte: So plant der Handball die neue Saison

Spielzeit abgebrochen. Das war in der vergangenen Saison Alltag im hessischen Amateursport. Besonders schlimm erwischt hat es die Hallensportarten, unter anderem den Handball. Denn dort hatte die letzte Saison gar nicht erst richtig begonnen. Das soll nicht noch einmal passieren. Deshalb entwirft der Hessische Handball Verband (HHV) bereits Pläne und Szenarien für die neue Spielzeit.

Eines ist aber klar: Auch die Saison 2021/22 wird noch keine normale Saison werden, wie man es vor Corona kannte. "Auch wenn die Impfquote steigt, werden die Voraussetzungen in den Handballkreisen sich im Laufe des Jahres immer wieder ändern. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es hier und da zu Ausbrüchen kommt und die Hallen geschlossen werden. Deshalb ist eine normale Saison nicht durchführbar", gibt HHV-Geschäftsführer Andreas Hannappel zu.

Teilung der Ligen als Lösung? 

Fest steht bereits, dass die neue Spielzeit erst später beginnen wird. Angedacht ist Ende Oktober statt schon im August. Darüber hinaus macht man sich innerhalb des Verbandes Gedanken über alternative Saisonmodelle. Denn durch den verzögerten Saisonstart ist es unwahrscheinlich, dass der Spielbetrieb im klassischen Ligensystem zeitlich überhaupt vollständig über die Bühne gehen kann. Deshalb gelten Ligen mit mehr als zehn Mannschaften als nahezu ausgeschlossen.
 
Der Arbeitskreis Spieltechnik hat daher angeregt, die Ligen in zwei Staffeln zu teilen. Hin- und Rückspiele sind dabei fest eingeplant. Absteiger könnten dann in sogenannten Überkreuzspielen ermittelt werden, während der Meister in einem Final-Four ausgespielt wird. "Das ist sicherlich ein mögliches Szenario, aber es gibt noch weitere. Wir wollen erst noch mit den Vereinen sprechen und hoffen, dass wir Anfang Juni eine Entscheidung bekanntgeben können", sagt Hannappel.

Licht am Ende des Tunnels

Trotz aller Ungewissheiten ist Hannappel optimistisch, dass die spielfreie Zeit in diesem Jahr zu Ende geht. Das wird auch höchste Zeit, denn dem Handball geht es – auf gut Deutsch – ziemlich beschissen, wie Hannappel sagt. "Es gibt Sportarten, die unter der Situation besonders leiden, dazu gehören auch wir als Hallensportart. Deshalb wollen wir unbedingt wieder anfangen", stellt er klar.

Bei den Vereinen dürfte er damit sicherlich offene Türen einrennen. Der Impffortschritt und die sinkenden Inzidenzzahlen machen auch durchaus Hoffnung. Es scheint, als gäbe es langsam Licht am Ende des Tunnels. (fh)+++

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