Die SG Bad Soden schenkte dem Hessenligisten fünf Stück ein Fotos: Bernd Vogt

19.07.2021 - BURGHAUN

Soden gewinnt 5:2 gegen Steinbach

Reichlich Tore im Mühlengrund

Sommer, Sonne und reichlich Tore bekamen die wenigen Kiebitze im Steinbacher Mühlengrund zu sehen. Am Ende siegte Verbandsligist SG Bad Soden mit 5:2 (3:1) beim Hessenligisten SV Steinbach. torgranate.de fasst das Spiel zusammen. 

Am Freitag noch siegten die Sprudelkicker im Pokalhalbfinale (4:0 in Huttengrund), mit nur 14 Spielern kreuzte Bad Soden am Sonntagnachmittag auf. Und mit Anton Römmich war da sogar der Trainer dabei, der im Nachgang betonte, "dass ich den Jungs dankbar bin, nicht spielen zu müssen." Die Römmich-Mannen überzeugten mit viel Ballbesitz und der besseren Spielanlage. Den Torreigen eröffnete aber der Gastgeber, die immer wieder auf frühe Ballgewinne aus waren und eine der wenigen Chancen umgehend in Form von Pascal Manß nutzten (6.). Sonst mühte sich der Hessenligist, der ebenfalls auf etliche Spieler verzichten musste, ohne offensiv gefährlich zu werden.

Anders Bad Soden: Erst scheiterte der agile Neuzugang Betim Mezini (14., Direktabnahme über das Tor), ehe Christian Pospischil den ersten Foulelfmeter in den Winkel knallte (26.). Kapitän Christoph Neiter wuchtete kurz darauf den Ball aus 25 Metern in die Maschen (34.). SVS-Keeper Daniel Heinrich machte bei beiden Toren nicht den glücklichsten Eindruck, beim 3:1 hingegen war er machtlos. Fürs Auge war der Sodener Angriff, nach drei punktgenauen Pässen – bei Keeper Marco Aulbach beginnend – musste Hamed Noori nur einschieben (45.). "Wir wollten eigentlich etwas defensiver stehen, Steinbach den Ball überlassen. Es hat sich aber schnell gezeigt, dass wir offensiver agieren können. Die Jungs haben es gut gemacht, waren effektiv vor dem Kasten. Allerdings müssen wir die Ballverluste ohne gegnerischen Druck abstellen", resümierte Römmich.

Mit viel Schwung kamen beide aus der Halbzeit, der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Marcel Ludwig zog nach innen und verkürzte (46.), doch im Gegenzug war Jaroslav Kymlicka sträflich frei im Sechzehner (47.). Der Schwung war dann rasch wieder raus, Pospischil versenkte noch einen zweiten Foulelfmeter (70.), mehr sollte den Mannschaften nicht gelingen. Das Wetter tat seinen Teil dazu bei. Dass Steinbach noch nicht da ist, wo es sein möchte, weiß Trainer Petr Paliatka zu gut. "Zu viele Fehlpässe, wodurch wir dem Gegner immer wieder den Ball überlassen. Das wollten wir nicht. Dass die Beine schwer sind und die Spritzigkeit fehlt, war außerdem erkennbar. Aber wir haben noch Zeit", weiß Paliatka. (Tobias Konrad)

Die Statistik:
 
SV Steinbach: Heinrich (46. Fischer) – F. Wiegand (46. Körner), Bott, Hildenbrand, Neascu – Manß (46. Kücükler), Kvaca, M. Wiegand, Madzar (46. Reichmann) – Göb (46. Zvekic), Halimi (46. Ludwig).
SG Bad Soden: Aulbach – Okyere, Rintelmann, Pezzoni, Kymlicka – Noori, Neiter, Huhn (71. Fiorentino), Becker (46. Blam) – Pospischil, Mezini.
Schiedsrichter: Elias Appel (SG Kiebitzgrund).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Pascal Manß (6.), 1:1 Christian Pospischil (26., Foulelfmeter), 1:2 Christoph Neiter (34.), 1:3 Hamed Noori (45.), 2:3 Marcel Ludwig (46.), 2:4 Jaroslav Kymlicka (47.), 2:5 Christian Pospischil (70. Foulelfmeter). +++

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.

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