Der HSV und Erlensee zeigten ein Spiel auf gutem Niveau - Fotos: Siggi Larbig

HÜNFELD Hünfelder SV - FC Erlensee 1:1 (0:1)

Abstiegskandidaten spielen anders

02.09.21 - Sind nachher beide Trainer zufrieden mit Ergebnis und Leistung, dann spricht das für sich. In einem Hessenliga-Spiel auf gutem Niveau trennten sich Hünfeld und Erlensee mit 1:1 (0:1) und reiten beide weiterhin die Erfolgswelle.

Denn während Erlensee noch ungeschlagen ist, hat Hünfeld nach der Auftaktniederlage in Erlensee zum dritten Mal in Serie nicht verloren. Und dass sich da der Drittletzte mit dem Letzten der Vorsaison die Kräfte maß, war auf dem Feld nicht zu erkennen. Während Erlensee spielerische Vorteile besaß, immer mutig agierte und sich gerade im Positions- und Aufbauspiel glänzend präsentierte, hielt Hünfeld mit einer immensen Laufleistung auf dem schnellen und großen Kunstrasen entgegen.

Und mit Moral, wie HSV-Trainer Johannes Helmke betonte, dem es missfiel, dass die Stimmung in der Halbzeit schlecht war. Nicht beim HSV, sondern bei den eigenen Zuschauern. Denn denen konnte nicht entgangen sein, dass der FCE kein Fallobst ist.

Zur Pause führte der Gast in einem engen, schnellen, aber chancenarmen Spiel nicht unverdient. Das Tor erzielte der kurz später am Oberschenkel verletzte Dorian Ahouandyinou nach feinem Steckpass von Jan Lüdke. Sebastian Wagner hätte vor der Pause noch erhöhen können.

Anschließend aber war Hünfeld in vielen Phasen griffiger und aggressiver. Der Lohn war der Ausgleich durch Joker Christoph Sternstein nach Leon Zölls Flankenlauf. Die Krönung hätte Andre Vogt herbeiführen können, der die größte Siegchance nach Freistoßfinte vergab.

Doch auch Erlensee hatte noch Gelegenheiten, spielte aber die Konter nicht gut genug aus. "Und so ist das dann eben ein gerechtes Unentschieden", wie Gästetrainer Jochen Breideband befand. Der hielt fest, dass beide Mannschaften in guter Verfassung seien, ihm aber seine Mannen momentan durchaus imponieren. Die Erfolgswelle wolle man weiterreiten, den gewonnen Mut im eigenen Spiel nicht leichtfertig herschenken. Dann kann es für Erlensee für die Play-Offs langen. So viel steht fest.

Glück hatte indes Hünfelds Co-Trainer Simon Grosch: Der war bei der Auftaktniederlage in Erlensee dabei, fehlte anschließend bei den Siegen gegen Steinbach und in Neuhof wegen zwei Hochzeiten. Nun war er wieder da – und war glücklich, dass es zu einem Punkt langte. "Am Sonntag darf ich dann wohl wiederkommen", sagte er schmunzelnd und Betreuer Markus Stark schob nach: "Bei Simon befinden wir uns jetzt in der Wiedereingliederung." (Johannes Götze)

Die Statistik:
 
Hünfelder SV: Kaiser; Schilling, Fuß, Witzel, Zöll – Alles, Dücker – Vogt, Krieger (55. Sternstein), Fröhlich – Vogler (86. Faulstich).
1. FC Erlensee: Westenberger; Fischer, Meub, Frey, Köhler – Wörner – Ahouandijnou (40. Nene), Lüdke (81. Koloczek), Mohn, Wagner – Zimpel.
Schiedsrichter: Pascal Loschke (BC Sport Kassel).
Zuschauer: 280.
Tore: 0:1 Dorian Ahouandyinou (34.), 1:1 Christoph Sternstein (74.). +++

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


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