Johannes Hofmann (l.) und die SGB wollen den zweiten Sieg gegen Hanau - Archivfoto: ON

FULDA Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht

SG Barockstadt gegen Sorgenkind Hanau klarer Favorit

07.09.21 - Als der Hanauer FC und die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz am zweiten Spieltag das erste Mal aufeinandertrafen, war Ligaweit noch von einem Duell zweier Aufstiegsfavoriten die Rede. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen am Dienstag (19 Uhr) hat sich die Lage komplett geändert. Während die SGB weiter durch die A-Gruppe pflügt, ist Hanau die Enttäuschung der bisherigen Saison und reist als klarer Außenseiter nach Fulda.
 
Dabei hat sich an der grundsätzlichen Meinung von SGB-Trainer Sedat Gören, was die Qualitäten des Gegners betrifft, nichts geändert: "Sie sind erfahren genug und haben die Qualität da wieder rauszukommen. Sie gehören definitiv nicht ans Tabellenende", stellte er vor dem Spiel klar.

SGB will Hanau nicht unterschätzen 

Bisher habe man noch keinen Gegner auf die leichte Schulter genommen und das soll sich auch gegen Hanau nicht ändern. Seine Mannschaft gab dafür bislang auch wenig Anlass zur Sorge. Zuletzt spielt man beim 3:0 in Flieden die eigene Stärke souverän aus und ließ gegen einen deutlich schwächeren Gegner nichts anbrennen. "Wir gehen in jedes Spiel als wäre es ein Spitzenspiel, egal, ob es gegen Aufstiegs- oder Abstiegskandidaten geht", beschrieb auch Moritz Reinhard die momentane Stärke.
 
Für Hanau dürfte das wie eine Drohung klingen. Zwar sind sie rein auf dem Papier immer noch ein Top-Team der Hessenliga, doch die Leistungen der ersten Saisonwochen geben Anlass zur Sorge. Am Wochenende setzte es dann den vorläufigen Tiefpunkt, als man zuhause verdient gegen den SV Steinbach mit 1:2 verlor. Spielertrainer und Ex-Profi Kreso Ljubicic steht bei seiner ersten Trainerstation bereits nach fünf Spielern unter Druck.

Sportlicher Leiter geht mit eigener Mannschaft hart ins Gericht

Hanaus kommissarischer Sportliche Leiter, Giovanni Falacara, sprach nach der Partie davon, dass einige Spieler "ehrenlos" agiert hätten und den Trainer im Stich lassen würden. Ein schlechteres Zeugnis kann man der eigenen Mannschaft kaum ausstellen. Und jetzt droht auch noch Semih Sentürk länger auszufallen.
 
Von einem Duell auf Augenhöhe dürfte im Vorfeld diesmal keiner reden, zu klar sind die Rollen verteilt. Doch wie bei jedem anderen Spiel, gilt auch am Dienstag: Los geht’s erstmal bei 0:0. (fh)+++


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