Stadtfest, dritter Abend

Wer zum Teufel ist Boris Becker? - Die "Firebirds" als musikalischer Aperitif

Fotos: Carina Jirsch -

30.06.2019 - Wo waren Sie, als Boris Becker zum ersten Mal Wimbledon gewann? Ich für meinen Teil brachte am Abschlussball der Tanzschule Angermann meine Tanzpartnerin an den Rand des Wahnsinns zur Musik von den „Firebirds“, was – und das sei an dieser Stelle besonders herausgehoben – nicht an den „Firebirds“ lag. Das war am 7. Juli 1985.



Nun, nach unser aller BoBeLe (= Boris Becker Leimen), wie die Deutschen ihn damals liebevoll nannten, kräht außer vielleicht der Yellow-Press heute kein Hahn mehr. Die „Firebirds“ gibt’s freilich noch immer – verjüngt in der Formation, aber besser denn je, wie man am frühen Samstagabend am Platz Unterm Heilig Kreuz feststellen konnte. Ein gehobener musikalischer Aperitif, wenn man so will, für das, was später auf den Bühnen am Uniplatz und im Museumshof stattfinden sollte.

Mitreißender Livegesang – das ist das Erfolgsrezept der „Firebirds“. Das Repertoire reicht von Pop-Klassikern, aktuellen Hits, Oldies und deutschen Schlagern bis zu Swing-Klassikern und fetzigen Party-Titeln. Jeder Song bekommt seine eigene akustische Note. Seit über 50 Jahren bieten die sympathischen Musiker aus der Barockstadt Livemusik auf höchstem Niveau, und auch am Samstag rissen sie ihr Publikum mit.

Sehen Sie nachfolgend eine Bilderserie von unserer Fotografin Carina Jirsch. (mw/pm) +++