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24Feb


Fulda
Foyer - Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda 8. Schilddrüsentag 2018: Die Schilddrüse verstehen
Bereits zum achten Mal lädt die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda zu ihrem Schilddrüsentag unter dem Motto die „Schilddrüse verstehen“ ein.

Betroffenen und Interessierten wird Bewährtes und Aktuelles in mehreren Vorträgen präsentiert:
- Schilddrüsenfunktion: Wann, warum, wie wird eine Über- oder Unterfunktion behandelt?
- Morbus Basedow
- Hashimoto-Thyreoiditis
- Wann ist eine Operation der Schilddrüse angezeigt?
- Darstellung neuer nicht-operativer Möglichkeiten bei Schilddrüsenknoten

Funktionsstörungen sowie eine veränderte Morphologie der Schilddrüse in Form von Knoten oder Schilddrüsenvergrößerung sind weit verbreitet. Als eine der Hauptursache für diese Veränderungen gilt eine Jodmangelversorgung, wobei auch andere Mechanismen insbesondere für morphologische Veränderungen mitverantwortlich sein können.

Knoten oder Schilddrüsenvergrößerung betreffen statistisch etwa jeden Dritten in Deutschland. Die Entscheidung, ob diese operativ behandelt werden sollten oder ein kontrolliertes Abwarten vertretbar ist, sollte individuell getroffen werden. Ferner sind hierbei stets Beschwerden, Alter und Begleiterkrankungen bei der Therapieentscheidung zu berücksichtigen.

Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse kann unabhängig von morphologischen Veränderungen bestehen und die Betroffenen im Alltag durch vielfältige Symptome erheblich beeinträchtigen. Durch Blutwertbestimmung, der Durchführung einer Sonografie und Szintigrafie sind diese funktionellen Störungen gut zu diagnostizieren.

Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung, wobei Autoantikörper unter anderem an der Schilddrüse aktiv werden. Infolgedessen entwickeln Betroffene eine Schilddrüsenüberfunktion. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse, ebenfalls verursacht durch körpereigene Antikörper.

Im Rahmen des 8. Schilddrüsentages der Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasiven Chirurgie des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda referiert Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. med. Christian Berkhoff, über die Schilddrüsenfunktion sowie wann, warum und wie Schilddrüsenfunktionsstörungen behandelt werden. Des Weiteren erläutert er die Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Morbus Basedow und thematisiert die Schilddrüsenoperation und wie es für den Patienten danach weitergeht.

Dr. med. Carsten Körber (Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Nuklearmedizin Fulda-Gießen-Lauterbach-Rotenburg) referiert über Hashimoto-Thyreoiditis und präsentiert neue alternative nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten der Schilddrüsenknoten.
Weitere Informationen
Veranstaltungsort: Foyer - Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda

Uhrzeit: 14:00
Preis: Eintritt frei

www.herz-jesu-krankenhaus.de
www.facebook.com/herz.jesu.krankenhaus.fulda.

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