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11Feb


Hofbieber
Biebertalschule LESUNG „Wüstenblume muss nicht sein" – Erfolgsgeschichten aus dem FULDA-MOSOCHO-PROJEKT
Hofbieberer Biebertalschule mit Courage: Keine Toleranz – Dafür Perspektive!
Lesung am 11. Februar berichtet anlässlich Internationalem Tag von Erfolgen im Einsatz gegen Genitalverstümmelung

„Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“

Am 6. Februar ist der von den UN ausgerufene „Internationale Tag Null Toleranz für Weibliche Genitalverstümmelung“, anlässlich dessen in Hofbieber am 11. Februar in der Biebertalschule, Schulweg 3, um 19:00 Uhr die Lesung „Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“ in Kooperation mit dem Verein Lebendige Kommunikation (LebKom) e.V. veranstaltet wird.
Schirmherr der Veranstaltung ist Herr Michael Brand, MdB, der eine Videobotschaft sendet. Es lesen der Hofbieberer Bürgermeister Markus Röder, Schülersprecher Julian Bech, Claudia Wegener von LebKom und engagierte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler. Die „Lesescouts“ der Lüdertalschule Großenlüder unter Leitung von Tanzpädagogin Anke Grosch tragen durch eine Tanzimprovisation zur Filmmusik des Kinofilms „Wüstenblume“ bei. Abgerundet wird die Lesung mit dem berührenden Kurzfilm „Joyce“, eines von hunderten geretteten Mädchen der ersten Stunde des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTs, die 2004 in der Mosocho-Region Kenias unversehrt Frau werden durfte.

Ein musikalisches Rahmenprogramm und ein Imbiss – alles gestaltet von der Schulgemeinde – rundet die Veranstaltung ab und bietet im Anschluss Raum zu Gespräch und Zusammensein bei einer Tasse kenianischem Tee.

Weltweit sind 200 Millionen Frauen – überwiegend als Mädchen der Tortur ausgesetzt – von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Die Mädchen leiden ein Leben lang an den körperlichen und seelischen Verletzungen. Der Verein LebKom e.V., der sich für den Schutz bedrohter Mädchen engagiert, organisiert bundesweit Lesungen unter der Überschrift „Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“. Hofbieber ist bei der bundesweiten Aktion aus Fulda schon als 41. Lesung mit am Start.

Sinkende Beschneidungsraten nun in drei Regionen der Kisii in Kenia Herzstück der Lesung sind bewegende biografische Kurztexte von kenianischen Müttern und Vätern sowie einer deutschen Fachkraft. Sie berichten aus der über 15-jährigen Erfolgsgeschichte des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTs, wie nach der ersten Region Mosocho jetzt auch in dessen Nachbarregionen Kisii-South und Marani in Kenia gelingt, immer mehr Mädchen vor der Beschneidung zu retten und sich das Leben der Familien deutlich verbessert. Seit 2002 wurden durch Anwendung des Wert-Zentrierten Ansatzes, der von Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe an der Hochschule Fulda entwickelt wurde, über 30.000 junge Frauen bewahrt. Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht.

Gefördert wird die Bundesweite Vorlese-Initiative von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ und dem HMWEVL.
Mehr Infos: www.fulda-mosocho-project.com


Kontakt: Tel: 06657-608900, stv. Schulleiter Henning Jöhncke, Biebertalschule,
Tel 0661-64125, Claudia Wegener, LebKom e.V.
Weitere Informationen
Veranstaltungsort: Biebertalschule

Uhrzeit: 19:00

https://www.fulda-mosocho-project.com/projektubersicht/projekte-deutschland-2/mitmach-kampagnen/Biebertalschule, Schulweg 3, 36145 Hofbieber

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