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21Feb


Fulda
Offener Kanal Fulda Zeitzeugenpapst Sagan befragt Rudolf Kress
Zeitzeugenpapst Günter Sagan befragt Richard Kress zum II. Weltkrieg in Fulda
Videodokumentationen des Medienzentrums Fulda bieten Einblicke in das Leben Fuldaer Bürger während des II. Weltkriegs
Zeitgeschichtlich interessierte Bürger können heute um 18.34 Uhr und an den beiden folgenden Donnerstagen weitere Folgen aus der Reihe des Zeitzeugenbefragungen mit dem bekannten Fuldaer Heimathistoriker Günter Sagan sehen. Die ursprünglich nur für die Unterrichtsarbeit in Fuldaer Schulen konzipierte Serie hat aus den Kreisen der Bevölkerung soviel Interesse erfahren, dass sich die Leiterin des Medienzentrums, Lehrerin Elisabeth Franc, zu den öffentlichen Sendungen entschlossen hat. Ausgangspunkt der inzwischen fast zwei Dutzend Video- und Audioaufnahmen war die Initiative des damaligen Ersten Kreisbeigeordneten Gerhard Möller (späteren Oberbürgermeister von Fulda) zu dem Unterrichtsprojekt „Unsere Heimat – Landkreis Fulda“. Dem offensichtlichen Mangel an Unterrichtsmaterialien über Fulda und die Rhön begegneten seit dieser Zeit Pädagogen und Medienexperten im Medienzentrum Kreis- und Stadtbildstelle Fulda durch das Erstellen umfangreicher Arbeitsmaterialien unter geografischen, biologischen und historischen Aspekten. Wurden sie anfangs in Millionenauflage nur gedruckt weitergeben, stehen sie längst als multimedial einsatzbare Medien online zur Verfügung. Es war geradezu ein Glücksgriff für das Medienzentrum, einen historisch versierten Experten wie Günter Sagan zur Mitarbeit bewegen zu können, zumal er als Pädagoge die unabdingbare weitere Kompetenz zur Erstellung von Unterrichtsmaterial mitbrachte. Vor jeder Zeitzeugenbefragung recherchiert er mit seiner ihm eigenen wissenschaftlichen Genauigkeit die für die Befragung anstehenden Zeitfenster, Örtlichkeiten und politischen Gegebenheiten. Dabei hat er fast alle Quellen über den II. Weltkrieg und die Nachkriegsjahre im Bereich Fulda im Blick, die er auch in einen gesamtdeutschen Zusammenhang setzen kann. Wenn er dann noch einen so vitalen und auskunftsstarken über 90 jährigen wie Rudolf Kress vor sich hat, gerät die Befragung zum spannenden Erlebnis. Dieser wuchs, 1927 geboren, in der Fuldaer Karlstraße auf und berichtet von seiner Jugend im Hitlerregime und seiner Tätigkeit als Lehrling bei der Wachsfabrik Rübsam (dort steht heute das Finanzamt). In seltener Genauigkeit hat er seine Lebensschritte schriftlich, in Zeichnungen und, soweit damals schon verfügbar, auch mit Fotos dokumentiert. Günter Sagan leitet gekonnt mit Stichworten und Gesprächsansätzen wie Bombenangriff in Fulda, Volkssturm, RAD, Westwall und Gefangennahme durch das rund einstündige Gespräch, das die Zuschauer lebendig und eindrücklich an dem Leben dieser vergangenen Zeit teilnehmen lässt. Die Sendetermine sind:
Donnerstag, 21.2. um 18.34 Uhr
Donnerstag, 28.2. um 18.22 Uhr
Donnerstag, 7. 3. Um 18.08 Uhr
Die Sendungen werden mehrmals wiederholt und können im Internet angesehen werden unter: www.mediathek-hessen.de. Für Schulen stehen die Sendungen und das pädagogische Begleitmaterial von Günter Sagan unter www.medienzentrum-fulda.de zur Verfügung.

Weitere Informationen
Veranstaltungsort: Offener Kanal Fulda

Uhrzeit: 18:00

Der Offene Kanal Fulda kann im Kabelfernsehen empfangen werden. Wiederholungen aller Sendungen gibt es im Internet www.mediathek-hessen.de

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