Wohnen auf Rädern – im Tiny House Kalmar von Green Mobile Home. - Bilder: Green Mobile Home

FULDA Messespecial Eigenheim

Die trend-messe lädt Bauherren zum Pläne schmieden und Vergleichen ein

27.02.20 - Ein eigenes Haus baut man sich nicht alle Tage. Es ist eine Investition in die Zukunft, die zum eigenen Leben passen muss. Gut, wenn man weiß, was machbar ist und was nicht, und welche Möglichkeiten es gibt, den eigenen Wohntraum zu verwirklichen. Die trend-messe Fulda bietet Interessierten die Gelegenheit, Ideen und Informationen zu sammeln, Bauweisen, Energieeffizienz und Finanzierungsbedarfe zu vergleichen sowie neue Wohnkonzepte zu entdecken. Im direkten Austausch mit Anbietern und Bauunternehmen können künftige Bauherren ihre Fragen klären und ihre Vorstellungen konkretisieren.

Individualität

Fertighäuser heißen Fertighäuser, weil komplette Bauelemente in einer Fabrik oder vom Bauunternehmen vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch montiert werden. Bekannt sind beispielsweise Holzständer- und Skelettbauweise. Aus der standardisierten Produktion können sich Kosten- und Zeitvorteile ergeben. Austauschbar sind Fertighäuser trotzdem nicht. Bei den Ausstellern auf der trend-messe erfährt man, wie viel Individualität in Musterhausentwürfen steckt. Und je nach Anbieter lassen sich Fertighäuser sogar frei planen.

Wohngesundheit

Daneben können sich Messebesucher über Massivhäuser aus Mauerwerk oder Häuser aus Massivholz informieren. Der Trend geht in beiden Fällen hin zum nachhaltigen Ökohaus, bei dem weitgehend oder ganz auf den Einsatz von Kunst- und Schadstoffen verzichtet wird. IPM Seipp beispielsweise setzt bei seinen Bauprojekten, möglich ist alles vom Energieeffizienzhaus bis zum Plus-Energiehaus, auf natürliche Stoffe: auf massive Mauerwerksteine mit mineralischer Füllung, auf Sand, Kalk, Gips- und Lehmputze. „Mit der schadstofffreien Bauweise zielen wir auch auf höchstmögliche Wohngesundheit“, sagt Geschäftsführer Gerhard Seipp, „hinzu kommt, dass die massiven Steinwände von außen eindringenden Elektrosmog minimieren.“ Teuer erkaufen muss man sich laut Seipp die Vorteile nicht: „Öko steht bei uns für ökologisch und ökonomisch. Wer konsequent ökologisch baut, spart im Lauf der Zeit viele Erhaltungs- und Renovierungskosten.“

Energieeffizienz

Für die Gesellschaft und immer mehr Bauherren ebenfalls wichtig: Wer ökologisch-nachhaltig baut, hinterlässt der Nachwelt keinen Sondermüll. „Das von uns verwendete Holzmassivbausystem besteht zu rund 96 Prozent aus Durchforstungsholz nachhaltig bewirtschafteter Wälder und zu 4 Prozent aus lebensmittelechtem, formaldehydfreiem Bindemittel“, sagt Thomas Klüber, Geschäftsführer der Klüber Energiebau GmbH. Das erst zwei Jahre junge Bauunternehmen realisiert mit ca. 20 Mitarbeitern Ein- und Mehrfamilienhausprojekte in Holzmassiv-Bauweise, durch vorgefertigte Bauelemente in kurzer Bauzeit. Es positioniert sich damit zwischen den klassischen Massiv- und Fertighauswelten. Die Häuser sind von hoher Energieeffizienz. Die KfW-Standards 40 und 40 plus sind ebenso realisierbar wie Passivhausbauweise.

Downsizing

Nach dem Motto „Wohne nur das, was Du brauchst, aber verzichte auf nichts“ stellt der Familienbetrieb Rhönzimmerei Schäfer mit dem „Röhnmodul“ ein neues Wohnkonzept vor, das flächenmäßig auf Minimalismus setzt. Dabei werden 24 oder 30 Quadratmeter große Wohmodule, die zu knapp 95 Prozent aus dem Werkstoff Holz gefertigt sind, je nach Bauherrenwunsch individuell kombiniert und schlüsselfertig inklusive Küche, Sanitäranlagen, Heizung und Elektrotechnik übergeben. Das so entstehende ökologisch-nachhaltige Zuhause kann sich flexibel mit der Lebenssituation wandeln und gegebenenfalls über Zusatzmodule mit der Familie mitwachsen. „Auch ein nachträglicher Standortwechsel ist kein Problem für unsere Rhönmodule“, erklärt Laetizia Schäfer. „Muss man berufsbedingt umziehen, zieht das vertraute Eigenheim einfach mit.“

Der Aussteller Green Mobile Home bietet neben Modulhäusern auch mobile Tiny Houses. Diese auf einem Fahrgestell rollenden Häuser haben eine Breite von 2,55 Metern und sind bis maximal 9,00 Meter lang. Das Unternehmen verfolgt mit dem Downsizing das Ziel, ressourcenschonend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Zudem profitieren Tiny House Besitzer beim ökologischen Fußabdruck. Wer auf wenig Raum wohnt, verbraucht in der Regel wenig Energie. Die Tiny Houses werden als Dauerwohnsitz mit festen Wasser-, Abwasser- und Stromanschlüssen gefertigt oder als autarke Lösungen. Hüseyin Duru entwickelte die Idee mit seiner Tante Süreyya Heinemann und gründete Green Mobile Home 2019 gemeinsam mit Michael Costache. Alle drei sind überzeugt: „Ob Singlehaushalt, Wochenendhaus oder Gästehaus im Garten, das Tiny House bietet Raum für viele Wohnideen.“

Und wie soll man all die schönen Wohnträume bezahlen? Gut, dass man sich auf der trend-messe in Fulda gleich auch rund um das Thema Bau- und Immobilienfinanzierung unabhängig beraten lassen kann. (pm) +++


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