23.09.10 - Fulda

Auslandspraktikum ist Trumpf! - Jetzt für ein Stipendium bewerben!

Ein Auslandspraktikum bietet große Vorteile, vor allem bei der Vorbereitung auf das Berufsleben der Studierenden. Das findet auch Dorit Sukowski, Studentin der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Fulda: „Für ein Praktikum habe ich mich entschieden, da ich hierbei einen größeren Nutzen für meine Zukunft sehe. Denn leider habe ich bis jetzt keine praktischen Erfahrungen sammeln können, die mir für meinen weiteren beruflichen Werdegang von Vorteil sein könnten. Die heutigen Unternehmen haben als Einstiegsvoraussetzungen unter anderem mindestens ein Praktikum und Auslandserfahrung. Mit einem Praktikum in Spanien kann ich innerhalb eines Semesters beide Voraussetzungen erfüllen.“

Den Studierenden und Absolventen fehlt es in den meisten Fällen jedoch an finanziellen Mitteln bei der Umsetzung eines Auslandspraktikums. Förderprogramme, wie ERASMUS Placements oder Leonardo da Vinci gewähren Studierenden und Absolventen finanzielle Unterstützung. In Fulda ist die Regionale Kontaktstelle für EU-Praktika seit fast 10 Jahren die Anlaufstelle für Bewerberinnen und Bewerber. Dort hat sich auch Dorit erfolgreich um ein Stipendium für ihr Praktikum beim Automobilzulieferer „brose“ am Standort Spanien beworben und erhält nun 350 Euro im Monat als Zuschuss zu den Kosten des Auslandsaufenthaltes.

Jetzt für ein Stipendium bewerben!

Bis September 2011 können bis zu 170 Studierende (ERASMUS-Stipendienmittel in Höhe von rund 340.000 Euro) und 40 Absolventinnen und Absolventen (Leonardo da Vinci Stipen-dienmittel in Höhe von rund 200.000 Euro) eine Förderung erhalten. Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildungskursen der Hochschule sind eingeladen, sich für Stipendien zu bewerben. Dies ist seit einem Jahr bei der Regionalen Kontaktstelle für EU-Praktika möglich.

Markus Link, Student im Masterstudiengang „Systems Design & Production Management“ an der Hochschule Fulda wird sein Praktikum bei SEAT in Spanien absolvieren. Auch er hat sich erfolgreich um ein Stipendium bei der Regionalen Kontaktstelle für EU-Praktika beworben. Für ihn ist es ist eine große Herausforderung, in einem fremden Land ein Praktikum durchzuführen. „Internationalität ist für viele Unternehmen in der heutigen Zeit ein Muss, um verschiedene Märkte bedienen zu können. Für mich als Wirtschaftsingenieur ist es beson-ders wichtig, in einem großen Konzern zu arbeiten und dort internationale Erfahrungen zu sammeln,“ meint Markus.

Dem Netzwerk für EU-Praktika gehören Hochschulen in Fulda, Kassel, Gießen, Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Remagen an. Die Hochschule Fulda und das Institut inter.research e.V. koordinieren gemeinsam dieses Netzwerk und haben dafür die Regionale Kontaktstelle aufgebaut. Über 1.000 Studierende und 150 Graduierte konnten in den letzten 9 Jahren Stipendien für Praktika im Ausland erhalten.

Doppeltes Lob für das Netzwerk und die Kontaktstelle

Als Anerkennung für ihr Engagement und die Qualität der Arbeit im Programm Leonardo da Vinci (Praktika für Absolventen) wurde der Regionalen Kontaktstelle für EU-Praktika dieses Jahr die Auszeichnung als Good-Practice-Projekt von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) verliehen.

Damit noch nicht genug. Anlässlich der Berichterstattung des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) an die Europäische Kommission wurde das Fuldaer Netzwerk 2009 als eines der drei erfolgreichsten Konsortien (Erasmus Praktika für Studierende) in Deutschland von der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit beim DAAD geehrt.

Das interkulturelle praktikumsbegleitende Online-Training „Hands-on Learning!“ wurde dabei besonders lobend hervorgehoben. Dieses Training ermöglicht die gezielte Vorbereitung der Stipendiaten auf die Herausforderungen am Arbeitsplatz im Ausland. Welche Besonderheiten gibt es in der Kommunikation in ausländischen Unternehmen? Wie reagiere ich bei Problemen am Arbeitsplatz? Und was muss ich bei der Formulierung geschäftlicher E-Mails an den Arbeitgeber im Ausland beachten? – sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Sti-pendiaten gemeinsam mit einer Trainerin auseinandersetzen.

Ehemalige Stipendiaten äußerten sich sehr zufrieden und erkennen einen hohen fachlichen Zugewinn, vor allem aber eine persönliche Kompetenzsteigerung, welche sie für den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt qualifiziert. Dies bestätigt auch Janina Noll, Studentin der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Fulda, die ihre Praxisphase bei einem britischen Zulieferer für Barcode-Produkte absolviert hat. „Das Praktikum in Großbritannien war für mich eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Zum einen hatte ich die Möglichkeit, die an der Hochschule theoretisch erlernten Grundkenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen und meine beruflichen Fähigkeiten zu testen und zu erweitern, und zum anderen konnte ich einen guten Einblick in ein international tätiges Unternehmen gewinnen. Alles in allem ist dies eine Erfahrung, die ich nicht missen wollte. Ich kann somit nur jedem, dem ähnliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, empfehlen diese zu ergreifen. Zum Abschluss noch ein ganz herzliches Dankeschön an die Regionale Kontaktstelle, die mir diesen Aufenthalt und die praktische Erfahrung ermöglicht hat. Vielen Dank!“

„Die Auszeichnungen und der kontinuierliche Zuwachs an Stipendienmitteln verleiht uns den Rückenwind, die Erfahrungen des Netzwerks in die Planungen für die zukünftigen Programme der EU im Rahmen der EU 2020-Strategie in Bonn, Berlin und Brüssel einzubringen“, so der Leiter der Kontaktstelle, Thomas Berger. Die Kontaktstelle hat sich z.B. an der Konsultation zum Thema „Mobilität zu Bildungszwecken“ der EU-Kommission beteiligt und bringt sich aktuell in die Diskussion zur Strategie „Jugend in Bewegung“ der Europäischen Kommission ein.

„Uns ist besonders wichtig, die Qualität der Lernerfahrungen im Ausland durch entsprechende Vorbereitungs- und Begleitmaßnahmen sicherzustellen“, unterstreicht die Projektleiterin an der Hochschule Fulda, Christina Langsdorf.

Auf der Homepage www.eu-placements.de finden sich weitere Informationen zu den Förderprogrammen, den Bewerbungsverfahren sowie den Ansprechpartnern. In Fulda steht Katja Mruk, Projektkoordinatorin an der Kontaktstelle für EU-Praktika (mruk@inter-research.de) für Fragen zur Verfügung.

Kontakt: Regionale Kontaktstelle für EU-Praktika, c/o Institut inter.research e.V.,Heinrich-von-Bibra-Platz 1b

36037 Fulda,Tel. 0661-9640-7405, Fax: 0661-9640-7419, info@eu-placements.de,www.eu-placements.de

Informationen zum Institut inter.research e.V.

Das Institut für interdisziplinäre Forschung inter.research e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, mit dem Ziel, Kooperationen zwischen verschiedenen Disziplinen und Fachbereichen an der Hochschule Fulda, sowie regionalen und internationalen Partnerorganisationen und interdisziplinäre Forschungs- und Bildungsvorhaben zu unterstützen. Gegründet wurde das Institut im September 1999 und feierte letztes Jahr 10-jähriges Jubiläum. Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen die Information über nationale und internationale Forschungs- und Bildungsprogramme, die Organisation von Workshops und Seminaren sowie die Initiierung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Zudem leistet das Institut Unterstützung bei der Projektpartnersuche und unterstützt die Administration von Forschungs- und Bildungsprojekten.

Weitere Informationen unter www.inter-research.eu +++

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