16.03.16 - WASSERBALL

Wohl kaum Chancen

Wasserfreunde reisen mit "Perspektivteam" nach Stuttgart

Für die Wasserfreunde Fulda steht am heutigen Mittwochabend (19 Uhr, Inselbad Stuttgart-Untertürkheim) die Nachholpartie gegen den SV Cannstatt in der ersten Wasserball-Bundesliga an. Aufgrund der kurzfristigen Terminierung auf einen Wochentag haben die Wasserfreunde aber auch nach überstandener Grippewelle erhebliche personelle Probleme.

Bereits unter Normalbedingungen wäre die Partie gegen den SV Cannstatt eine schwere Aufgabe für die Fuldaer geworden. Gerade in der Rückrunde hatten sich die Stuttgarter als besonders heimstarkes Team erwiesen. In der jetzigen Konstellation dürften aber die WFF nur wenig Chancen haben, einen oder zwei Punkte aus dem Schwabenland zu entführen. Cannstatt bot gegenüber dem Rundenleiter nur einen Termin unter der Woche an, wenngleich die Schwaben auch am Sonntag spielfrei gewesen wären. Den Einwand der Fuldaer, weit überwiegend berufstätige Spieler einzusetzen, ließ der Rundenleiter nicht gelten. Jedenfalls wird den Wasserfreunden mit Alexander Hörl, Marvin Hohmann, Dominik de Beisac und Tarek Bary am Mittwochabend eine ganze Reihe von Leistungsträgern fehlen. Trainer Gogola bleibt daher nichts anderes übrig, als mit einem verjüngten Perspektivteam nach Stuttgart zu fahren.

Trotz dieser schlechten Vorzeichen wollen die Fuldaer aber zumindest ein gutes Spiel abliefern und die taktischen Varianten aus dem Training unter Realbedingungen einstudieren. Das Ziel ist, aus einer sicheren Verteidigung heraus variantenreich die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen, um das Spiel möglichst lange offen zu halten. „Wenn wir engagiert spielen, können wir auch in einer schwächeren Besetzung eine Überraschung schaffen“, gibt Kapitän Marc Weber die Marschroute aus. +++




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