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01.11.16 - REGION

O|N-SERIE: WISSEN

3 Dinge, die Sie über Stalking wissen sollten - 3 Tipps, wie Sie sich dagegen wehren

3 Dinge, die Sie über Stalking wissen sollten - 3 Tipps, wie Sie sich dagegen wehren

Immer wieder gibt es in diesen Jahren in Hessen viele Berichte über Stalking. Deshalb ist es zum einen wichtig, selbst zu wissen, welche Arten des Stalkings es überhaupt gibt. In der Folge wird auch deutlich, was man selbst dagegen unternehmen kann, um sich effektiv davor zu schützen. Häufig fühlen sich die Betroffenen schließlich auch von der Öffentlichkeit allein gelassen, wodurch letztendlich nur gerichtliche Verfügungen einen erheblichen Unterschied schaffen können.

Seit wann spricht man von Stalking?

Der Begriff des Stalkings stammt vom englischen Wort to stalk, welches so viel wie anpirschen oder anschleichen bedeutet. Inzwischen wird dies umgangssprachlich auch zum widerrechtlichen Verfolgen und Beschatten eines Menschen verändert. Der Begriff selbst wurde in dieser Form erst einmal über das Verfolgen von Prominenten in den USA in den 1980er Jahren geprägt. Vernarrte Fans suchten auf diese Art die Nähe ihrer Idole und wollten das eine oder andere Bild und Autogramm ergattern. Zunächst wurde dies für eine kuriose aber harmlose Verhaltensweise gehalten, doch dies änderte sich mit dem Mord an Rebecca Schaeffer durch einen ihrer Stalker. Schnell wurde das Stalking auch rechtlich in der Folge von Terrorisierung, Verfolgung und Belästigung eines Menschen geprägt. Am häufigsten sind Frauen die Opfer, wohinter sich zumeist sexuelle Gefühle verbergen. Unter bestimmten Voraussetzungen und Gefährdungslagen ist inzwischen auch eine Haftstrafe für die Täter möglich. Ermittler wie die Frankfurter Detektei Tudor sammeln Beweise, um den Täter überführen und fassen zu können. In anderen Fällen sprechen die Rechtshüter von Deeskalationshaft, während der die Gefühle erkalten sollen.

Was tun gegen Stalking?

Tatsächlich ist Stalking eine gewichtige Straftat, gegen die es sich ausreichend zu schützen gilt. Zunächst steht zumeist ein aufrichtiges und meist sexuelles Interesse des späteren Täters. Bereits hier ist es wichtig, ihm nur ein einziges Mal aber ganz unmissverständlich klarzumachen, dass diese Bemühungen in diesem Fall ins Leere laufen. Dies sollte in einer direkten aber dennoch höflichen Sprache geschehen. Von nun an ist es wichtig, dem Stalker nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken, denn genau darauf ist er aus. Wenn doch einmal ein Anruf beantwortet wird, und sei es nur für wenige Sekunden, bestätigt dies den Täter nur noch mehr in seinen Machenschaften. Stattdessen sollten alle Versuche der Aufnahme von Kontakt direkt abgeblockt werden. Des Weiteren ist es wichtig, das Problem nicht für sich zu behalten, sondern sich damit an Freunde, Bekannte und die Familie zu wenden. Die so geschaffene Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit trägt einen Teil zur Beseitigung des Problems bei.

Die neue rechtliche Grundlage

Nun kann ein Täter noch nicht durch einige nächtliche Anrufe oder das Warten vor der Tür rechtlich überführt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, möglichst schnell an stichhaltige Beweise zu gelangen, die selbst vor Gericht eine gewisse Aussagekraft besitzen. Wer sich Hilfe durch private Ermittler holt, steigert so die eigenen Chancen, das Problem des Stalkings hinter sich zu lassen. Bevor die Bundesregierung im Sommer 2016 einen entsprechenden Gesetzesentwurf in die Wege leitete, war das Stalking nur strafbar, wenn das Opfer in der Folge seine Lebensumstände zu ändern hatte. Inzwischen ist die Bestrafung der Täter selbst dann möglich, wenn sich ein Opfer standhaft weigert, diesem Druck nachzugeben. Heiko Maas, der an dieser Vorlage maßgeblich beteiligt war, machte dabei noch einmal auf die hilflose Situation der Opfer des Stalkings aufmerksam. Stalking kann Leben zerstören, weshalb es so wichtig ist, vehement dagegen vorzugehen. Nur so ist es möglich, das Problem an seiner Wurzel zu packen und sich so als Opfer neue Sicherheit in den Alltag zu holen.




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