Das Areal zwischen Ochsenwiese, Esperanto und Zieherser Weg/Baugulfstraße -

FULDAPositive Stimmen aus der Wirtschaft

Großprojekt „Waidesgrund“ kommt an - Entwicklungschancen

12.01.17 - Die 113 Schrebergärten im Fuldaer Waidesgrund – direkt hinter dem Hotel- und Kongresszentrum Esperanto – sollen einem Großprojekt weichen: Die Stadt Fulda gab am Mittwochabend die Pläne für die 46.000 Quadratmeter große Fläche offiziell bekannt - hier sollen Kongressfläche, sozialer Wohnungsbau und Parkplätze entstehen. OSTHESSEN|NEWS hat Verantwortliche der regionalen Wirtschaft um erste Stellungnahmen gebeten:

Stefan Schunck

Stefan Schunk, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda: „Fulda hat sich als großer und guter Kongressstandort etabliert. Und daher ist es eine interessante Idee, die Kapazitäten zu erweitern“, freut sich Schunck. Immer wieder habe er die Erfahrung gemacht, dass Kongresse verstärkt nachgefragt werden. Als besonders positiv empfindet der IHK-Geschäftsführer die Nutzung der Fläche in Zusammenhang mit sozialem Wohnungsbau. „Das ist eine wirklich attraktive Lage und gibt der Stadt Fulda eine Entwicklungschance. Fulda wächst“, meint Schunck. Sicherlich sei es schade, dass der "grüne Gürtel" – die Schrebergärten – wegfallen. „Aber immerhin soll hier der Versuch gemacht werden, Ausgleich zu schaffen.“ Für Fulda als Kongressstandort und Wohnort seien die Ideen und Planungen der Stadt eine gute Entwicklungsmöglichkeit.

Reginald Bukel

Reginald Bukel, Vorsitzender des Citymarketings Fulda: „Ich finde das Vorhaben überwiegend positiv. Ich glaube, dass der Standort Fulda durch einen zusätzlichen Messestandort nur gewinnen kann. Das wird für eine hohe Frequenz sorgen“, äußert sich Bukel. Der Vorsitzende des Citymarketings ist sich sicher, dass dadurch durchaus mehr Besucher nach Fulda gelockt werden. „Und die bleiben dann nicht nur im Esperanto, sondern gehen auch in das Stadtgebiet“, sagt Bukel. Dadurch würden auch die Händler profitieren. „Nicht zu verachten ist auch die Imagewirkung. Fulda wird dadurch noch einmal aufgewertet.“ Schon jetzt habe das Hotel und Kongresszentrum Esperanto einen positiven Effekt für die ganze Stadt gehabt – auch für die Mitbewerber. Bukel zeigte sich auch von dem Plan der Stadt erfreut, ausreichend Parkplätze sowie sozialen Wohnungsraum zu schaffen. „Hier besteht noch Bedarf“, meint Bukel.

Steffen Ackermann

Steffen Ackermann, Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), Kreisverband Fulda: „All zu viel kann ich zu dem Vorhaben noch nicht sagen“, meint Ackermann, der lieber konkrete Pläne der Stadt Fulda abwartet: „Kongressfläche wäre gut. Auch wenn Tagungsräume entstehen wäre eine gute Möglichkeit. Ich bin aber nach wie vor der Meinung des DEHOGA: Mit Hotelzimmern reicht es!“ Mehr Kongressfläche würde mehr Geschäftstourismus nach Fulda bringen. Davon würde jeder profitieren. „Sozialer Wohnungsbau direkt neben dem Kongresszentrum ist für mich schwer vorstellbar. Ich glaube nicht, dass das schon die letzten Informationen sind“, meint Ackermann, der sich von den endgültigen Vorstellungen der Stadt überraschen lässt.

Auch wenn einige Verantwortliche der Wirtschaft den Verlust der Schrebergärten bedauern, sind sich alle in einem Punkt einig: Von zusätzlicher Kongressfläche profitiert jeder. Die meisten sind schon jetzt gespannt, was aus dem Großprojekt „Waidesgrund“ der Stadt Fulda wird. (Julissa Bär) +++




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