Ein Blick ins neu eröffnete Kaufhaus mit Herz am Fuldaer Aschenberg - Fotos: AWO Fulda

FULDAKaufhaus mit Herz am Aschenberg eröffnet

Kooperationsprojekt von AWO und Diakonie stößt auf großes Interesse

12.01.17 - Möbel, Kleider, Haushaltsgegenstände - eine Vielzahl von Dingen sind im "Kaufhaus mit Herz" zu finden und können ab sofort von Menschen in schwierigen Lebenssituationen günstig erworben werden. AWO Kreisverband Fulda und das Diakonische Werk Fulda haben gemeinsam dieses Projekt ins Leben gerufen, und zur offiziellen Eröffnung eine Vielzahl von Partnern aus Politik, Behörden und anderen sozialen Trägern eingeladen. "Das so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind, freut uns besonders, vor allem weil es eine hohe Wertschätzung für das Projekt und der Idee dahinter ausdrückt", sagt Wolfram Latsch, Geschäftsführer der AWO. "Unser Ziel ist es einen weiteren Ort der Begegnung zu schaffen, in dem Menschen ohne große Barriere zusammenkommen und sich treffen können."

Das Angebot ist vielfältig - besonders wichtig ist: alle Verkaufswaren sind von Menschen gespendet worden, die gut erhaltene Sachen in dem Wissen weitergeben wollen, dass sie weiter genutzt werden und anderen noch gute Dienste tun. Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Menschen in Beschäftigungsprojekten sorgen gemeinsam für den Betrieb des Kaufhauses, die Abholung und die Auslieferung von Möbeln.

Latsch dankt in seiner Begrüßung den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen von AWO und Diakonie, die seit November mit viel Engagement gearbeitet haben, so dass bereits jetzt im Januar das Haus eröffnet werden kann. Pfarrer Rilke, Diakonisches Werk Fulda, betont den Charakter eines Treffpunkts, der auch der Vereinsamung entgegenwirken soll, die gerade Menschen mit niedrigem Einkommen oft betrifft.

Leiter des Diakonischen Werks Lars ...

Bürgermeister Dag Wehner (rechts) bei ...

Bürgermeister Dag Wehner (v. l.), ...

Michael Brand, CDU-Bundestagsabgeordneter

Bürgermeister Dag Wehner sieht in dem Angebot am Aschenberg eine weitere sinnvolle Bereicherung des sozialen Angebots für Menschen in schwierigen Lebenslagen in der Stadt Fulda. "Mit dem Namen 'Kaufhaus mit Herz' ist ein besonders sympathischer Name gefunden worden", lobt er die Initiatoren. Joachim Janshen, Beigeordneter des Landkreises Fulda, weist vor allem auf die Nachhaltigkeit des Projektes hin, durch das viele gut erhaltene Gegenstände der heutigen "Jäger- und Sammler-Gesellschaft" nicht weggeworfen oder gelagert werden, sondern noch weiter verwendet werden würden. Er dankt den Betreibern für die Einrichtung dieses Kaufhauses, das erfahrungsgemäß auch von Bewohnern des Landkreises genutzt wird, auch wenn es in der Stadt Fulda angesiedelt ist.

Birgit Kömpel, SPD-Bundestagsabgeordnete, lobt vor allem die Einbindung von Flüchtlingen in das Projekt: "Gerade solche Initiativen bieten eine gute Plattform, um die Integration von Geflüchteten zu unterstützen. Hier muss in den kommenden Jahren noch viel getan werden. Und das hier ein weitere wichtiger Schritt." Dass hier von sozialen Organisationen ein erkanntes Problem direkt angegangen und nicht nur darüber geredet wurde, hob Michael Brand, CDU-Bundestagsabgeordneter besonders hervor. Mit einem Blick auf die bereits fleißig schauenden Kunden, bemerkt er: "Wie man sieht, wird das Angebot ja bereits gut angenommen."

Das Kaufhaus mit Herz hat montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Wer Dinge spenden möchte, kann sich gerne unter 0661-48004542 informieren. +++




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