So funktioniert Virtual Reality in der Festspielstadt. - Fotos: Stefanie Harth

16.02.17 - BAD HERSFELD

Einmalig in Hessen

Willkommen in der „Arcade Lounge“: Eintauchen in virtuelle Welten

VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG und Virtual Reality (VR) – das passt wie die Faust aufs Auge. Begeistert zeigen sich die Vertreter der Genossenschaftsbank vom Start-up „Arcade Virtual Reality Lounge“, das Einzug An der Obergeis 19 gehalten hat und am heutigen Donnerstag seine Pforten öffnet. Kein Wunder: ist das Unternehmen doch ein bisschen ein Sprössling der VR-Immobilien & Service GmbH, einer Tochter des Bankvereins, die vor rund einem halben Jahr eine Gründerwerkstatt aus der Taufe hob (OSTHESSEN|NEWS berichtete).

Dariusz Kaleta und Kai Schiek, die beiden Geschäftsführer von „Arcade“, haben sich in den letzten 100 Tagen – so lange läuft das VR-Programm – mächtig ins Zeug gelegt, Ideen entwickelt und ihren Traum von einer eigenen Firma umgesetzt. Bürgermeister Thomas Fehling kommt gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus, während er seine Runden im Virtualizer dreht beziehungsweise durch eine imaginable Wohnung streift. Längst ist er in eine mitreißende Welt eingetaucht. „Willkommen in den spannenden Hallen“, meint der technikbegeisterte Rathauschef. „Mit dieser Geschäftseröffnung wird ein Scheunentor in die Zukunft aufgestoßen.“ Ein Modell, das hessenweit einzigartig ist.

Dariusz Kaleta (li.) und Kai ...

Bürgermeister Thomas Fehling (Mitte) testet ...

Begeistert zeigen sich die Vertreter ...

„Unser erklärtes Ziel ist es, den Leuten die Angst vor Virtual Reality zu nehmen“, erläutert Dariusz Kaleta. „Es ist erstaunlich, was man alles erleben kann, wenn man eine VR-Brille erst einmal aufgesetzt hat.“ Beamen, teleportieren an einen anderen Ort – „Star Trek“ lässt grüßen – bringt es wohl am ehesten auf den Punkt. „Man sitzt nicht vor dem Bildschirm, sondern verfügt quasi über eine 20 Quadratmeter große Spielfläche“, unterstreicht der VR-Experte. „Das ist wie bewegtes Kino, in dem man sich selbst bewegt.“

Ein gänzlich neues Erlebnis bietet die Lounge ihren Besuchern. Sie werden Teil der Spielwelt, jede Bewegung wird ins jeweilige Spiel übertragen. Während sich die einen in Geschicklichkeit üben können, dürfen die anderen beispielsweise das Horrorhaus erkunden. „Der Spaß steht im Vordergrund“, betonen die beiden Geschäftsführer. „Unsere Lounge bringt schlicht und ergreifend Abwechslung ins Leben.“ Für Freunde von VR-Games oder diejenigen, die es werden wollen, eine tolle Sache, zumal sie sich keine teure technische Ausrüstung zulegen müssen, sondern direkt vor Ort durchstarten können. Logisch, dass für die gebuchte Spielzeit gezahlt werden muss. Zudem können die Gerätschaften auch für Firmenfeiern, Geburtstage oder andere Events ausgeliehen werden.

Angedacht sind – und hier kommt wieder die VR-Immobilien & Service GmbH mit ins Spiel –, virtuelle Begehungen von Immobilien. „Das Unterfangen steckt aber noch in der Entwicklungsphase“, sagt Prokurist Markus Klinger. „Ansinnen ist es, digitale Welt und Immobilien miteinander zu verknüpfen.“ Leidige Fahrten zu Haus- oder Wohnungsbesichtigungen und Terminnot könnten dann der Vergangenheit angehören.

Dariusz Kaleta und Kai Schiek schmieden derweil schon eifrig Pläne für die Zukunft: „Wir wollen unser Konzept hessenweit ausdehnen, Niederlassungen in Fulda, Kassel und Frankfurt eröffnen.“ Der berühmt-berüchtigte Griff nach den Sternen? Das Interesse, in virtuelle Welten einzutauchen, scheint groß zu sein. Immerhin finden VR-Anhänger aus der Mainmetropole gar den Weg in die Bad Hersfelder „Arcade Virtual Reality Lounge“. Mehr Infos unter: http://arcade-lounge.de/ und https://www.vr-gruenderwerkstatt.de/. (Stefanie Harth) +++




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