- Fotos: Dieter Graulich

ULRICHSTEINOsterfrühstück in der Stadtkirche

Konfirmanden schmücken zum Ostergottesdienst den Altar

17.04.17 - "Kahl und leer war unser Altar am Karfreitag. Seine Schmucklosigkeit sollte die Botschaft dieses Tages verstärken: dass der Tod stärker schien als das Leben. Trauer macht sich breit, denn alles schien zu Ende. Aber das Leben hat gesiegt. Gott lädt uns ein zum Fest des Lebens. Gott steht auf gegen Dunkelheit und Tod", so Pfarrer Manfred Hofmann am Ostersonntagmorgen zu Beginn des Gottesdienstes.

Die Konfirmanden brachte dann das weiße Parament für den Altar. Pfarrer Hofmann ging dabei auf die Bedeutung der Farben ein. So stehe Weiß für die Bündelung allen Lichtes. Weiß, sei der Glanz der hellen Sonne, Weiß, wie die Mitte des Lichts und Weiß wie der Neuanfang. Auch das Altartuch war reines Weiß, wie der Glanz der Sterne, wie Reinheit und Schönheit auf dem Tisch des Lebens.

Nächster Altarschmuck war die Bibel. Sie bedeute Gottes Wort, das lebendig machen könne. Ein Wort das stärker sei als der Tod und auf eine Festtafel gehöre auch Blumenschmuck. Sie schmückten den Tisch, sie erfreuten uns und Gott. Als ein Zeichen des Glaubens entzündete der Ortsgeistliche dann die Osterkerze. Sie solle leuchten und durch die Zeit führen. Sie erinnere uns daran, dass Gott die Macht des Todes zerbrochen habe. An der Osterkerze, die wie in den vergangenen Jahren Christa Hofmann gestaltet hatte, entzündet der Pfarrer dann die beiden Altarkerzen.

Abschließend meinte er: "Zudem ist heute für uns alle der Tisch gedeckt. So wie die Urgemeinde Abendmahl feierte, bei dem die Gemeinde zusammen saß und trank und aß. In unseren Abendmahlsgottesdiensten sonst nur mit Brot und Wein, heute mit vielen Köstlichkeiten, die aus der Gemeinde zusammengetragen worden sind. Der Tisch ist für uns alle gedeckt. Gemeinsam dürfen wir feiern, dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod. Das seine Liebe uns mit ihm und untereinander verbindet, durch das gemeinsame Essen und Trinken an diesem Ostermorgen."

Und so gab es nach dem Gottesdienst dann das inzwischen 18. Osterfrühstück in der Kirche. Schnell waren ein paar Tische und Bänke aufgestellt und an der reichhaltigen Frühstückstafel war dann für jeden Geschmack etwas dabei. Das Osterfrühstück ist schon Tradition in Hessens Bergstädtchen. Es wurde früher allerdings nach dem Gottesdienst im Gemeindesaal abgehalten. Der Besuch beschränkte sich dabei oft nur auf den Evangelischen Posaunenchor, der auch diesmal den Gottesdienst, zusammen mit Karl-Friedrich Dörr an der Orgel, musikalisch umrahmte. Seit dem Wechsel in die Kirche hat der Zuspruch zugenommen und so waren es wieder über 60 Personen die vom Osterfrühstück Gebrauch machten (gr) +++


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