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EICHENZELLAntrag an Gemeindevertretung

SPD: "Weider-Umsiedlungspläne nach Löschenrod beenden"

21.04.17 - Die Eichenzeller SPD-Fraktion fordert den Gemeindevorstand auf, die Umsiedlungspläne der Firma Weider-Erdarbeiten in das Gebiet „Im Oberfeld“ aufzugeben. Die Gemeindevertretung möge laut SPD-Antrag beschließen, die Umsiedlung von Welkers nach Löschenrod nicht mehr weiter zu planen, zu betreiben oder sonst irgendwie zu fördern, heißt es in einer heutigen Veröffentlichung.

Lutz Köhler

„Wir sehen eine derart starke Abneigung gegen das Projekt, so dass es nicht mehr zu realisieren ist“, begründet Fraktionschef Lutz Köhler den Antrag der Sozialdemokraten. „Wir müssen den Willen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und sehen daher nur die Möglichkeit, die Umsiedlungspläne in Richtung Oberfeld zu beenden und keine weiteren Anstrengungen mehr zu betreiben“, ergänzt Fraktionsvize Dirk Fischer.

Das Unternehmen Weider betreibt unter anderem eine Brecheranlage. Die geplante Verlagerung des Betriebssitzes hätte auch die Erweiterung der bisherigen „Brechergenehmigung“ mit sich gebracht. Köhler: „Die bisherigen Brechermengen würden sich um ein Vielfaches erhöhen, auch wenn die Beantragung einer sogenannten Z2-Erlaubnis mittlerweile vom Tisch ist.“

Dirk Fischer

Nach Bekanntwerden dieser Tatsachen sei festzustellen gewesen, dass sich unter der Bürgerschaft in der Gemeinde, besonders in den Orten Eichenzell, Löschenrod und Kerzell massiver Widerstand formiert habe. „Die Anwohner haben Angst vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Immissionen schädlicher Stoffe, die unbestritten in dem Brechergut vorhanden sind. Unabhängig von der Klassifizierung“, sagt Dirk Fischer. Dies sei von der Bürgerschaft in diversen Schreiben an die Gemeinde, Fraktionen und Gemeindevertreter vermittelt worden. Auch zwei große Demonstrationen hätten dies belegt. Und auch die Bürgerversammlung in Rothemann habe die Ängste und Zweifel nicht ausräumen können.

Köhler: „Der Wille der Bürgerinnen und Bürger ist oberstes Gebot. Dass dieser Standort nicht zu halten ist, müsste jedem bewusst sein. Er ist einfach nicht geeignet.“ +++




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