Die Geehrten des Jagdvereins Alsfeld: v.l. 2.Vorsitzender Arno Eifert, Paul Schlitt, Hans-Georg Schneider (40 Jahre), 1. Vorsitzender Mario Döweling, Schatzmeister Prof. W- Robert Müller - Foto: privat

ROMRODNachwuchsarbeit intensiviert

Vogelsberger Jagdvereine wollen ab Januar 2018 fusionieren

13.05.17 - Zu Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Jagdvereins Alsfeld begrüßte erster Vorsitzender Mario Döweling besonders den ersten Vorsitzenden der Jägervereinigung Lauterbach, Ulli Weidner, Kreisjagdberater Adolf Tausch sowie den ersten Vorsitzenden der Jägervereinigung Oberhessen Helmut Nickel. Die Jagdhornbläser umrahmten die Veranstaltung musikalisch.

Danach trug Döweling seinen Jahresbericht vor und ging auf die vielfältigen Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres ein. Die Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit wurden intensiviert. Fragen und Abstimmungstermine rund um die geplante Fusionierung mit der Jägervereinigung Lauterbach standen und stehen im Vordergrund. Dazu betonte Ulli Weidner von der Jägervereinigung Lauterbach, „die Weichen für die gemeinsame Zukunft sind gestellt, wir sind auf einem guten Weg, gemeinsam sind wir noch stärker“.

Zusammen mit der Jägervereinigung Lauterbach wurde ein Infostand auf der Messe „Jagen, Reiten, Fischen und Offroad“ in Alsfeld gestaltet. In Alsfeld fand, organisiert von Manfred Schlosser, eine feierliche Hubertusmesse statt. Zahlreiche Wildwarnreflektoren wurden an den Kreis- und Landesstraßen angebracht. Die Vogelsberger Jägerschaft widmete sich mit besonderer Aufmerksamkeit, wie der Vorsitzende betonte, der intensiven Schwarzwildbejagung, der Aufklärung der Verkehrsteilnehmer zur Vermeidung von Wildunfällen und der Kitzrettung. Der Jahresausflug 2017 soll nach Jena führen.

Anschließend fasste die Mitgliederversammlung einen einstimmigen Fusionsbeschluss. Damit kann zum 1. Januar 2018 der neue „Jagdverein Vogelsberg“ an den Start gehen. Der zweite Vorsitzende Arno Eifert berichtet, dass derzeit die Prüfungen für das „Grüne Abitur“ in einem neuen Modus stattfinden. 15 Kandidaten aus dem Vogelsberg unterziehen sich aktuell der Jägerprüfung, dabei wird besonders auf die Sicherheitsbestimmungen und die revierpraktischen Fähigkeiten geachtet.

Gebrauchshundeobmann Manfred Schlossererstattete Bericht über das vergangene Jagdjahr. Zusammen mit dem Jagdverein Lauterbach und der JGV Mittelhessen wurde ein Jagdhundeführerlehrgang und ein sogenannter „Hundeführerschein“ im Vogelsberg angeboten. 15 Teilnehmer waren hier erfolgreich. Am 21.10.17 soll eine Brauchbarkeitsprüfung stattfinden. Schießobmann Werner Scharmann teilte mit, dass in 2016 acht Schießen auf dem Schießstand in Lauterbach stattfanden. Bei den Schießen wurden von den Teilnehmern 17 Schießnadeln Flinte und 19 Schießnadeln Büchse erworben. Er forderte die Mitglieder auf, ihre Schießfertigkeiten anlässlich von Übungsschießen weiter zu trainieren und den Schießnachweis für die staatlichen Gemeinschaftsjagden zu erwerben.

Schatzmeister Prof. W. Robert Müller zog in seinem Kassenbericht Bilanz: „Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir einen kleinen Überschuss von gut 1.500 Euro erzielen." Rechnungsprüfer Hubert Pfeffer dankte Prof. Müller für die vorbildliche Kassenführung und bat um Entlastung von Schatzmeister und Vorstand. Dies wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen. Als neuer zweiter Kassenprüfer wurde Christof Lanz gewählt. Anschließend wurden Mitglieder für ihre längjährige Treue geehrt.

Jagdberater Adolf Tausch referierte danach über aktuelle jagdpolitische Fragen und kritisierte die intensiven Waffenschrankkontrollen im Vogelsbergkreis. Abschließend wurde berichtet, dass die Waschbärstrecke im Vogelsbergkreis in den letzten zehn Jahren um das zehnfache angestiegen ist. Die Bevölkerung und die Jägerschaft fühlen sich angesichts der Waschbärproblematik hilflos und von der schwarz-grünen Landesregierung im Stich gelassen. Der rasante Anstieg der Waschbärpopulation, die zudem noch von der ansteckenden Staupe-Krankheit befallen ist, gefährdet mittlerweile die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Landrat Manfred Görig weiß auch
keinen Rat und postulierte bei Jagdmesse in Alsfeld aus Protest: „Schickt die Waschbären alle nach Wiesbaden.“ +++


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