Dr. Diana Mäser (rechts), zukünftige ärztliche Leiterin, und Monika Dietz-Geis, zukünftige pflegerische Leiterin der Palliativstation im Krankenhaus Schlüchtern. - Foto: Privat

SCHLÜCHTERN"Arzt im Dialog"

Stationäre Palliativversorgung ab Sommer 2018 - Info-Abend

19.06.17 - Um Menschen mit einer nicht mehr heilbaren Erkrankung und begrenzten Lebenserwartung eine spezialisierte medizinische Versorgung und fürsorgliche Betreuung zu ermöglichen, errichten die Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern eine neue Station: die Palliativstation. Im neuen Anbau, der bis Sommer nächsten Jahres fertiggestellt werden soll, wird ein Krankenhausumfeld geschaffen, das für die schwerkranken Patienten so angenehm wie nur möglich ist. Doch was genau ist „Palliativversorgung“, was umfasst sie? Was unterscheidet eine Palliativstation von einer herkömmlichen Pflegestation? Diese und weitere Fragen möchten die zukünftige ärztliche Leiterin Dr. Diana Mäser und die zukünftige pflegerische Leiterin Monika Dietz-Geis im Rahmen des kommenden „Arzt im Dialog“-Abends beantworten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Juni, um 19 Uhr im Vortragsraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Schlüchterner Krankenhauses statt.

Das lateinische Wort „palliare“ (deutsche Übersetzung: „ummanteln“) gibt eine Vorstellung von dem, was sich hinter dem Begriff Palliativmedizin verbirgt: Es handelt sich um ein „ummantelndes“, also ganzheitliches Behandlungskonzept. Mehrere Berufsgruppen arbeiten eng zusammen: Palliativärzte und sogenannte „Palliative Care Pflegekräfte“ gemeinsam mit Physio- und Ergotherapeuten, Seelsorgern, Sozialarbeitern und Psychologen. Sie alle eint der Anspruch, die Bedürfnisse des Patienten in den Mittelpunkt zu stellen, um ihm zu einer letzten Lebensphase in Würde, Selbstbestimmung und mit bestmöglicher Lebensqualität zu befähigen.

Wichtig zu wissen sei, dass eine Palliativstation weder eine Langzeitpflegeeinrichtung noch eine „Sterbestation“ ist, so Dr. Mäser. Damit umzugehen, wenn die Möglichkeiten der modernen Medizin zur Heilung ausgeschöpft sind, ist für Betroffene, Angehörige, aber auch die an der Behandlung Beteiligten eine anspruchsvolle Aufgabe. „Die Befreiung bzw. Linderung von schwerwiegenden Symptomen steht im Mittelpunkt der Behandlung“, so die Medizinerin. Dietz-Geis ergänzt: „Auf unserer neuen Station möchten wir als Team die physischen und psychischen Belastungen unserer Patienten noch besser erkennen, behandeln und für entsprechende Unterstützung sorgen.“

Im Rahmen des Informationsabends gehen die Referentinnen auch darauf ein, für welche Patientengruppen die Aufnahme auf einer Palliativstation in Frage kommt, welche räumlichen Gegebenheiten und Abläufe die Betroffenen in Schlüchtern erwarten können und wie die Angehörigen betreut werden. All dies wird gut verständlich und anhand von Beispielen erläutert. Auch für die Fragen der Besucher nehmen sich die Expertinnen selbstverständlich genug Zeit. Der Besuch der Informationsveranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. +++



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