Die Gäste des SPD-Ortsvereins Schenklengsfeld vor dem Neubau der KKF-Anlage am Standort Hattorf (v.l.n.r.): KKF-Projektleiter Matthias Jacob, Christa Landsiedel und Johannes Hesse vom SPD-Ortsverein, Werksleiter Christoph Wehner, Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke, SPD-Bürgermeisterkandidat Gunter Müller und Rainer Daube vom SPD-Ortsverein - Foto: Johannes Hesse

SCHENKLENGSFELDBau der KKF-Anlage

SPD-Ortsverein Schenklengsfeld zu Gast bei Kali + Salz

09.08.17 - Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Schenklengsfeld besuchten in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke die Firma Kali + Salz am Standort Hattorf. Werksleiter Christoph Wehner sowie der Projektleiter der im Bau befindlichen KKF-Anlage, Matthias Jacob, begrüßten die Gäste. Bei einem informativen Gespräch wurde das Großprojekt KKF-Anlage vorgestellt.

Die Kainit-Kristallisations-Flotations-Anlage (KKF) kostet 180 Millionen Euro. Ziel dieser Anlage ist es, die Mengen salzhaltiger Abwässer in Werra und Weser nochmals um 1,5 Millionen Kubikmeter zu reduzieren. Zudem werden durch die Kristallisation und Flotation aus dem Salzgemisch die Wertstoffe Magnesiumsulfat und Sylvin herausgetrennt, mit denen sulfathaltige Düngemittel produziert werden. Darüber hinaus stehen weitere Maßnahmen im Fokus, um die Umwelt auf Basis gesicherter Verfahren noch weiter zu entlasten. Bis zum Jahr 2018 soll die Möglichkeit der Einstapelung salzhaltiger Abwässer unter Tage intensiv geprüft werden. Zudem laufen bereits Versuche zur Abdeckung der Rückstandshalden an der Werra. Auch wird der Bau einer Oberweserpipeline, wie im Masterplan Salz vorgesehen, vorangetrieben.

Nach dem Gespräch fand eine Besichtigung der KKF-Anlage statt. Die Gäste konnten sich ein Bild über die Größe der Anlage machen, die maßgeblich in der K+S-Forschung über gut vier Jahre entwickelt wurde. Ein Großteil der Firmen, die K+S für den Bau der KKF beauftragt hat, kommt aus Nord- und Osthessen sowie aus Thüringen. 36.000 Kubikmeter Erde sind für die Baustelle ausgehoben worden. Der größte Teil wird nahe des Standortes Hattorf zwischengelagert und soll später als Abdeckmaterial genutzt werden. 5.500 Tonnen Stahl wurden insgesamt verbaut. Mit dieser gewaltigen Menge könnte man mehr als neun Exemplare des Berliner Funkturms bauen, dessen Konstruktion aus etwa 600 Tonnen Stahl besteht.

Laut Projektleiter Matthias Jacob werden die ersten Probeläufe unter Einsatz von Wasser bereits in diesem Herbst beginnen. Wenn alles gut läuft, wird die Anlage im Januar 2018 in Betrieb gehen und 35 bis 40 Arbeitsplätze benötigen. Gunter Müller, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat in Schenklengsfeld, bedankte sich herzlich für die informative Führung. Er sieht Kali + Salz in Sachen Umweltschutz auf dem richtigen Weg. Für die gut 4.400 Arbeitnehmer im Werk Werra, von denen auch ca. 250 aus der Gemeinde Schenklengsfeld kommen, ist der Bau der KKF-Anlage ein wichtiger Schritt zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze in unserer Heimat. +++


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