Ein großer Tag für Bad Hersfeld war die Eröffnung des Mehrgenerationenhauses Dippelmühle vor – fast auf den Tag genau – fünf Jahren. Für den damaligen Bürgermeister Hartmut H. Boehmer (verstorben 2013) -2.v.l. war diese Einrichtung eine Herzensangelegenheit, die nach seinen Worten damals „in dieser Art einmalig in Hessen ist“. Links im Bild Marie-Luise Boehmer, rechts Investor Ingo Sauer mit seiner Ehefrau Christiane. - Fotos: Gudrun Schmidl

BAD HERSFELDEin Ort der Begegnung

Fünf Jahre Mehrgenerationenhaus Dippelmühle

26.01.14 - Es ist wohlig warm und urgemütlich im Café Mühle, das das Kernstück des Mehrgenerationenhauses bildet. „Das Café ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger, jeder ist willkommen", versichert Claudia Wehrle als Leiterin und hofft, dass noch viele Menschen mehr ihre eventuelle Schwellenangst abbauen und einfach mal völlig unverbindlich vorbeischauen. Montag und Dienstag von 8.00 bis 13.00 Uhr sowie Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr steht den Gästen das Café mit seinen kulinarischen Angeboten, ausreichendem Lesestoff und Gesellschaftsspielen als Wohlfühlort, zum Gedankenaustausch und für gemeinsame Mahlzeiten zur Verfügung. Am Samstag wurde der fünfte Geburtstag des Hauses in großem Rahmen gefeiert.

Das Café platzte beim offiziellen Teil am Vormittag fast aus allen Nähten und das sollte den ganzen Tag so bleiben. Die erste und einzige Einrichtung dieser Art in der Stadt ist eine familienfreundliche Begegnungsstätte. „Das Ziel ist, dass die Generationen voneinander und miteinander lernen und profitieren, vom Säugling bis zum Senior. In gemütlichen Räumen entwickeln sich im Miteinander Akzeptanz, Toleranz, Verständnis füreinander und gegenseitige Hilfsbereitschaft. Zugehörigkeit, Geben und Nehmen, Zeit füreinander zu haben wird zur Selbstverständlichkeit".

Mithilfe in allen Bereichen ist Ehrensache! Die guten Geister des Hauses sind die Ehrenamtlichen! Sie stehen als Kursleiter und als Referenten zur Verfügung, in der Küche und im Service. Die Bewirtung haben an diesem besonderen Tag allerdings die Erzieherinnen des angeschlossenen Kinderhauses übernommen, das in drei Gruppen Platz für 44 Kinder im Alter von 9 Monaten bis 6 Jahren bietet. Das Bewohnerhaus besteht aus 10 Wohnungen, die alle behindertengerecht und barrierefrei eingerichtet sind. Die beliebten Angebote wie Schreibwerkstatt, Anfänger-PC Kurs für Senioren oder der Musiktreff Gitarre haben sich längst zum Selbstläufer entwickelt. Ein perfekt ausgestatteter Werkraum, eine moderne Küche, ein Seminarraum mit Medienplatz und ein Bewegungsraum sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene können nach Absprache für handwerkliche Tätigkeiten, gemeinsames Kochen, Veranstaltungen, Vorträge, Lesungen, Workshops oder Kurse kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Gern besucht werden auch der Eltern-Kind-Treff und das Schnullercafé im Café Krümel. Claudia Wehrle verweist in diesem Zusammenhang auf das Angebot an Alleinerziehende, die hier jeden letzten Sonntag im Monat gemeinsame Stunden verbringen können. Das Trauercafé ist ein offenes Angebot für Hinterbliebene. Jeden ersten Donnerstag im Monat sind ehrenamtlich ausgebildete Trauerbegleiterinnen des Hospitzvereins Bad Hersfeld Ansprechpartnerinnen. Ganz neu im Angebot ist die „Märchenstunde für Alt und Jung". Hierfür werden weitere Märchenerzähler oder Vorleser gesucht. Grund genug für das Team vom Familienzentrum, sich bei dem „Tag der offenen Tür" mit allen Angeboten zu präsentieren.

Im Seminarraum stellten sich die „offenen Treffs" des Mehrgenerationenhauses vor. Die Gruppenräume luden zum Besichtigen und gemeinsamen Spielen ein. Wulf König – WuKösino – begeisterte mit seiner Zaubershow, Jan-Béla, der junge Jongleur mit seiner Fingerfertigkeit. Der Tanz der Dippelmühlenkinder im Turnraum machte den Kindern selbst, allen Eltern, Großeltern und Gästen große Freude. Der Auftritt des russlanddeutschen Frauenchores Rjabinuschki, der zunächst im Innenhof geplant war, wurde kurzerhand in das Café verlegt. Den Außentemperaturen angepasst, begeisterten die Frauen – längst „Hofsänger" im Mehrgenerationenhaus - mit russischen Winterweisen, die Chorleiterin Nelly Neufeld mit traditionellen Geschichten aus ihrer russischen Heimat ergänzte. „Es ist einfach ein wunderbares Haus", freut sich Barbara Rode, die gemeinsam mit Claudia Wehrle einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Einrichtung leistet. Informationen unter www.dippelmuehle.de. Kontakt unter Telefon 06621 4096615. (Gudrun Schmidl) +++  

Das Mehrgenerationenhaus Dippelmühle – von ...

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