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24.10.02 - Hanau

Protest gegen Frankfurter Ideen zur Eingemeindung "reicher Orte"

Heftige Kritik am Vorschlag von Frankfurter Magistratsmitgliedern, Umlandgemeinden nach Frankfurt einzugemeinden, hat heute die Oberbürgermeisterin von Hanau, Margret Härtel (CDU), geübt. Es sei ein "nicht ernstzunehmendes Hirngespinst", Eschborn, Bad Vilbel, Neu-Isenburg und Maintal einzugemeinden und die Mitfinanzierung des Palmengartens, des Zoos und des Theaters zu verlangen.

Hörtel sagte, das sei ein Rückfall in absolutistische und kolonialistische Denkstrukturen nach dem Motto "wenn uns das Geld knapp wird, gehen wir auf Beutezug bei den Nachbarn". Jede Stadt und jede Gemeinde sei selbst dafür verantwortlich, ihre kommunalen Finanzen in Ordnung zu bringen, erklärte die Rathauschefin.

In der vergangenen Woche hatten mehrere Frankfurter Magistratsmitglieder vorgeschlagen, die "reichen" Umlandgemeinden Bad Vilbel, Eschborn, Neu-Isenburg und Maintal nach Frankfurt einzugemeinden. Der Vorschlag ist bei den betroffenen Gemeinden auf heftige Ablehnung gestoßen. Auch der Landrat des Main-Kinzig-Kreis, Karl Eyerkaufer (SPD), hatte den Vorschlag kritisiert und betont, die Gemeinde Maintal gehöre untrennbar zum Main-Kinzig-Kreis. +++

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