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28.08.06 - Petersberg

"Unverschämt" - Sportfreunde beim RV Rhön Armenhof rausgeschmissen

"Das ist einfach unverschämt" schrieb Doris Krüger, die Pressewartin des Fuldaer Ringerclubs RSC Fulda an die Redaktion von "Osthessen-News". Was die Sportlerin so erzürnt ist ein Vorgang, der - sollte er sich so abgespielt haben - in der Tat einmalig und sollte auch ein Nachspiel haben. Um die Vorgänge in Armenhof zu verstehen, veröffentlicht die Redaktion den Bericht von Doris Krüger "IM WORTLAUT".

"Am Samstag, den 26.08. wollten Ringerfreunde, darunter ein angesehener Trainer und Kampfleiter des HRV, sowie einen in einem anderen Verein (RSC Fulda) aktiver Ringer mit dessen Familien und Freunden dem Heimkampf des RV Rhön Armenhof in dessen vereinseigenen Halle beiwohnen. Gleich nach dem ordnungsgemäßen Bezahlen des Eintrittsgeldes wurden die Gäste jedoch vom Vorstandsvorsitzenden Thomas Walter und dessen Sohn Dirk Walter ohne Vorwarnung und Nennung von Gründen lautstark mit den Worten „RAUS“ der Halle verwiesen.

Die betroffenen Personen versuchten die Situation zu klären und fragten nach dem Warum, doch dann wurden sie von Herrn Walter mit Beleidigungen und körperlicher Grobheit (am Arm gerissen und geschupst) nach Draußen gedrängt. Sogar die Kampfleiterkarte, um sich bei Kämpfen auszuweisen, riss man aus der Hand und warf diese zur Tür hinaus auf den Boden. Lautstarkes Gebrülle und Aufruhr war in der Halle und selbst der Wettkampfverlauf musste, laut Aussagen, verzögert werden. Das war ein ganz klar diskriminierendes Verhalten des RV Rhön Armenhof. Oder lag es etwa daran, dass der Sportler, sowie der Trainer im sozusagen Konkurrenzverein RSC Fulda aktiv sind?

Man wollte lediglich friedlich dem Wettkampf beiwohnen und wurde hier auf eine menschenverachtende Art und Weise aus der Halle geworfen. Ist dieses Verhalten für einen gemeinnützigen Verein und in unserer heutigen Gesellschaft tragbar? Hier sollten sich auch die weiteren Mitglieder des Vereines die Frage stellen, ob sie dieses Verhalten tolerieren und sich mit diesem Vereinsgebaren identifizieren wollen. Ein solches Verhalten ist nicht förderlich bei dieser Randsportart und schadet den hessischen Ringerverband als Sportverband, sowie dem gesamten Ansehen des Sports.

Gerade als Kampfleiter und Aktiver Sportler des HRV wird man sich diese Missachtung nicht gefallen lassen und rechtliche Schritte in Erwägung ziehen. Die Betroffenen fühlen sich in der Person missachtet, beleidigt und bloß gestellt. Ein derartiges Verhalten kann nicht geduldet werden. Der RSC Fulda erwartet hier eine Entschuldigung von der Vorstandschaft des RV Rhön Armenhof bei den Geschädigten. Der Vorstand des RSC Fulda empfindet dies als eine Beleidigung und Angriff auf deren Mitglieder und Missachtung des Sports." +++

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