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19.06.07 - Rotenburg/Fulda

WER MACHT NUR SOWAS? Bild des gequälten Ponys und Zeugenaufruf

"Der Garry hat wohl 1.000 Schutzengel gehabt", berichtet Beate Hubenthal wenige Tage nachdem der sechsjährige Pony-Wallach auf brutale Weise schwer verletzt worde. Bisher unbekannte Täter haben dem zutraulichen Tier einen angespitzten Ast durch den rechten Vorderlauf gestoßen. osthessen-news.de berichtete ( http://www.angelstein-tv.de/OsthessenNews/beitrag_A.php?id=1137295& ) gestern über die miese Tat, die Wut und Zorn entfacht. Wer nur kommt auf solche unmenschlichen Gedanken?

Das Pony stand mit sechs weiteren Artgenossen auf einer Pferdekoppel unterhalb der Straße "Zur Hexenlinde" in der Feldgemarkung Hasenkopf bei Rotenburg an der Fulda.

"Zum Glück ist kein Nerv betroffen. Wir hoffen nun, dass die Wunde ohne Komplikationen zuheilt", beschreibt die schockierte Züchterin. Vom Täter oder den Tätern fehlt bisher jede Spur. Die Wiese liege abseits von Straßen oder Bebauungen erklärte Hubenthal. Daher könnte es sich um Personen handeln, die wussten, dass die Ponys auf dieser Wiese weiden.

Nicht auszudenken, wenn der Holzrücker Helmut Möller nicht am vergangenen Freitag das verletzte Tier entdeckt hätte und sofort den städtischen Mitarbeiter Rainer Mohr informiert hätte. So konnte zügig ein Tierarzt alarmiert werden, der Garry behandelte. Am Abend zuvor schaute Hubenthal nach einem Gewitter noch auf der Koppel vorbei. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles in Ordnung.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei den Pferdebesitzern folgende Tipps:

Die Koppeln sollten öfter kontrolliert werden. In diese Kontrollen sollten Anwohner und Jagdpächter einbezogen werden.

Die Pferde entfernt vom Zaun im Weideinneren füttern. Die Pferde sollten nicht beim Herannahen fremder Personen zum Zaun laufen, in der Hoffnung, gefüttert zu werden.

Einzäunen der Weide mit einem mindestens dreireihigen Elektroband.

Weitere Informationen und Kontakt: Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle, Kriminal-Hauptkommissar Manfred Knoch, Telefon 06621-932131 oder Fax 06621-932150.

Die Polizei in Rotenburg an der Fulda bittet weiter um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06623-9370. "Wir bitten die Bevölkerung um Aufmerksamkeit beim Spazierengehen walken, Wandern usw. Diesen Tierquälern muß Einhalt geboten werden", hofft nicht nur die Tierhalterin, dass der Fall aufgeklärt werden kann. (Hans-Hubertus Braune) +++

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