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Die ehemaligen Milchwerke Fulda-Lauterbach ... - Fotos: jd

... in der Brauhausstraße ...

29.01.08 - Fulda

AKTUELL! Entwarnung bei Molkerei-Abriss: "Keine Hinweise auf Asbest"

"Ein amtlicher Gutachter hat heute das Gebäude überprüft und konnte keine Asbestbelastung feststellen", erklärte Walter Jehn am heutigen Dienstagnachmittag gegenüber Osthessen-News. Jehn ist der Projektleiter der Großenlüderer Baufirma Willi Kropp, die Mitte 2006 das Areal der ehemaligen Milchwerke Fulda-Lauterbach erworben hat und dort ein Einzelhandels-Gewerbe errichten will. Der vorherige Inhaber, die Starmilch Gruppe, habe bereits damals versichert, dass es auf dem Gelände keinerlei gefährliche Altlasten gebe, so Jehn. Anwohner hatten befürchtet, dass sich in dem Gebäude Schadstoffe befänden, die gesondert entsorgt werden müssten ( ON berichtete http://www.osthessen-news.de/beitrag.php?id=1145661 ).

Auch Thomas Wenig, Koordinator im Baudezernat Fulda und die "rechte Hand" von Stadtbaurätin Cornelia Zuschke gibt Entwarnung: "Uns liegen bislang keine Hinweise auf eine Asbestbelastung vor" und betont: "zur Zeit wird der Gebäudekomplex nur genehmigungsfrei entkernt, die Abrissgenehmigung wurde noch nicht erteilt." Man prüfe den Antrag und warte ein beim Regierungspräsidium Kassel beantragtes "Schadstoffkataster" - also eine Prüfung ob Schadstoffe im Gebäudekomplex vorhanden sind - ab. Dies sei ein ganz normales Vorgehen beim Abriss von Großobjekten und habe nichts mit den von Anwohnern geäußerten Bedenken zu tun. Dass die Mitarbeiter der Baufirma Schutzanzüge und Atemmasken tragen würden, sei kein Indiz für das Vorhandensein von Gefahrstoffen, sondern lediglich eine Schutzmaßnahme vor Staub und sonstigen Partikeln.

Auch Dr. Stefan Kortüm, Leiter des Fuldaer Gesundheitsamtes, wurde durch die Meldung bei "Osthessen-News" aufgeschreckt. "Wir sind schließlich zuständig, dass unsere Bürger gesund bleiben und sind der Sache nachgegangen". Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen kann auch Kortüm zunächst Entwarnung geben: "Nach ersten Erkenntnissen ist kein Asbest verbaut". Da zur Zeit der Gebäudekomplex nur entkernt werde und der Abriss noch nicht stattfinde, gehe - selbst wenn tatsächlich Asbest verbaut wäre - keine Gefahr für die Anwohner in der Brauhausstraße aus.(jd)+++


... werden bislang nur "baugenehmigungsfrei entkernt".

Kein Indiz für Asbestbelastung, sondern lediglich Staubschutz.

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