26.09.08 - REGION

Professionelle Arbeit bei der Betreuung des HOCHRHÖNERS gewürdigt

Mit einem Rhöner Spezialitätenbüfett und einem geselligen Nachmittag drückten die Regionale Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön und der Hauptvorstand des Rhönklubs den Wegewarten der einzelnen Rhönklubzweigvereine jetzt ihren Dank für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren aus. Zur Dankeschönveranstaltung im Berggasthof „Eisenacher Haus“ auf dem Ellenbogen waren über 70 Wegewarte aus den verschiedenen Zweigvereinen in Bayern, Hessen und Thüringen gekommen.

Für die ARGE Rhön war es ein besonderes Anliegen, das Engagement der Wanderwarte beim Markieren der Rhöner Wanderwege, besonders des HOCHRHÖNERS und seiner Extratouren, zu würdigen. „Der HOCHRHÖNER ist ein Länder übergreifendes Projekt, das die ARGE Rhön mit Fördermitteln der EU, des Freistaates Bayern und eigenen Mitteln geplant und umgesetzt hat. Ziel des mehrjährigen Projektes ist es, durch zertifizierte Wege die Rhön zur Wanderwelt Nummer 1 zu gestalten. Jetzt ist der HOCHRHÖNER zwei Jahre alt – und wir haben den Wanderwarten der Zweigvereine, die den Premiumweg mit entworfen haben und jetzt betreuen, viel zu verdanken“, hob der Geschäftsführer der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Rhön, Ewald Klüber, hervor. Die Pflege eines Wanderweges, besonders eines Weges mit Premiumstatus, sei keineswegs eine einfache Aufgabe.

„Vor allem im Vorfeld des Deutschen Wandertages, der in diesem Jahr in Fulda und damit in der Rhön stattfand, hatten die Wegewarte und ihre Helfer alle Hände voll zu tun. Dasselbe gilt für die schnelle Umverlegung und Neumarkierung des HOCHRHÖNERS nach den Stürmen wie Kyrill“, erklärte Klüber. Die verantwortlichen Wegewarte der Zweigvereine, die den HOCHRHÖNER betreuen, seien letzten Endes diejenigen, die die Konfliktpunkte vor Ort lösen müssen. Ewald Klüber bedankte sich beim Forstamtsleiter des Forstamtes Kaltennordheim, Matthias Marbach, für die Bereitstellung eines Wildschweinbret für das Rhöner Spezialitätenbüfett. Diese Geste zeige, dass die Zusammenarbeit zwischen ARGE Rhön, Rhönklub und Forst funktioniert.

Marbach hob in seiner Ansprache hervor, dass die Wanderer eine enorme Wertschöpfung in die Region bringen. „Deshalb ist es eine gemeinsame Aufgabe aller beteiligten Akteure, die Wanderwege instand zu halten“, unterstrich er. Das betreffe auch den Forst, der beim Holzrücken auf Haupt- und Premiumwanderwegen Acht geben müsse. Wichtig sei es, die geplanten Rückemaßnahmen, bei denen der HOCHRHÖNER benutzt wird, frühzeitig abzusprechen und somit aufeinander zuzugehen. „In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ausdrücklich beim Koordinator für den Hochrhöner, Thomas Lemke, der mit seiner sachlichen und kompetenten Art bei vielen Problemen in Wald und Flur vermittelt hat“, meinte der Forstamtsleiter. Letztlich sei der Forst auch auf die Mithilfe der Wegewarte des Rhönklubs angewiesen, wenn Bäume umbrechen und die Wege blockieren. „Die Reviere sind inzwischen in der Rhön überall sehr groß geworden, so dass wir nicht sofort alles erkennen können.“

„Die Wegewarte haben im Vorfeld des Deutschen Wandertages eine schnelle und gute Arbeit geleistet“, hob Otto Evers, Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön und Geschäftsführer des Vereins Naturpark Hessische Rhön, hervor. An einem Premiumwanderweg wie dem HOCHRHÖNER seien immer Verbesserungen nötig. Das betreffe insbesondere das Aufstellen neuer Hinweisschilder und die Erneuerung der Farbmarkierung an den Bäumen. „Dazu haben Sie jederzeit unsere Unterstützung“, sagte Evers auch im Namen der bayerischen und Thüringer Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön und des Vereins Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön. „Für unsere Rhön“, ergänzte er, „können wir nicht auf das Ehrenamt verzichten. Deshalb bin ich dankbar, dass es die große Familie des Rhönklubs gibt.“

Eine solche Dankeschönveranstaltung wie die für die Wegewarte im „Eisenacher Haus“ habe es bislang noch nicht gegeben, bemerkte die Präsidentin des Rhönklubs, Regina Rinke. Die Idee dazu habe Ewald Klüber gehabt – allerdings bereits zu einer Zeit, als er noch nicht Vizepräsident des Rhönklubs war. „In unserer Rhöner Gesellschaft haben die Wegewarte der Rhönklubzweigvereine einen hohen Stellenwert. Mit ihnen wird deutlich, dass der Rhönklub in der Rhön etwas leistet, das allen zugute kommt“, meinte die Präsidentin. Sie forderte alle anwesenden Wegewarte auf, „weiterhin bei der Stange zu bleiben, denn die Rhön braucht Sie!“

Seinen Dank an die Wegewarte drückte auch Harry Ellenberger, Mitglied des Koordinierungsausschusses der ARGE Rhön und Referent des Landrats des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, aus. „Der HOCHRHÖNER ist ein wirklich einmaliger Weg im Konzert der Mittelgebirge. Deshalb braucht dieser Weg auch in Zukunft eine professionelle Betreuung“, meinte Ellenberger. +++

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