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- Fotos: Hendrik Urbin

04.09.10 - FULDA

Großer Zapfenstreich mit einer "ehrenvollen Kulisse" für Hinrich STRUVE

Einen Großen Zapfenstreich und eine "ehrenvolle Kulisse" erlebten am gestrigen Freitagabend vor den Toren des Deutschen Feuerwehr-Museums in Fulda-Neuenberg mehr als 400 Gäste. Sie kamen aus dem gesamtem Landkreis, darunter Führungskräfte und Kameraden der Feuerwehren, aber auch Gäste aus Politik und gesellschaftlichen Gruppen; auf Einladung des Kreisfeuerwehrverbands mit ihrem Vorsitzenden Stefan Schmidt. Die - für den Feuerwehrbereich seltene - Zeremonie fand zu Ehren von Hinrich Struve statt.

Der Ehrenpräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und leidenschaftliche Brandschutz-Historiker hatte sich während seiner 13-jährigen Amtszeit als Feuerwehrpräsident sehr stark für die "lebendige Vermittlung von historischem Feuerwehrwissen" engagiert und dabei stets den Aufbau und Ausbau des einzigen Deutschen Feuerwehr-Museums in der Barockstadt unterstützt. Unter den Ehrengästen des gestrigen Abends waren neben DFV-Präsident Hans-Peter Kröger, dem Brandschutzdezernenten des Regierungspräsidiums Kassel Erwin Baumann auch Museumsdirektor Rolf Schamberger und Landrat Bernd Woide (CDU).

Es war kurz nach 21:30 Uhr und bereits dunkel, als die Fackelträger mit der Ehrenformation von der Neuenberger Straße aus loszogen und über die Sankt-Laurentius-Straße das Gelände des Deutschen Feuerwehr-Museums erreichten. Dort warteten bereits die Gäste gespannt auf das besondere Ereignis eines Großen Zapfenstreichs. Den Startschuss gab Ehrenzugführer Klaus Roth exakt um 21:33 Uhr und meldete den feierlichen Akt ganz offiziell dem Ehrenpräsidenten. Im Mittelpunkt stand Dirigent Karl-Heinz Vogel mit seinem Orchester von der Freiwilligen Feuerwehr Künzell-Dirlos. Die Feuerwehrmänner des Ehrenzuges wurden von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Fulda gestellt.

Die Serenade - der Teil des Zeremoniells, bei dem sich der 81-Jährige Ehrenpräsdient Struve vier Musikstücke wünschen durfte - endete dann mit den Klängen der Nationalhymne um 21:53 Uhr. Insgesamt dauerte das Schauspiel, das im Rahmen des jährlich stattfindenden Kreisfeuerwehrtages zuletzt im Jahr 2000 in Petersberg-Steinau aufgeführt wurde, knapp 25 Minuten.

"Es war ein Hochgenuss für alle Anwesenden", schwärmten Struve und DFV-Präsident Kröger kurz nach dem feierlichen Geschehen. Stefan Schmidt, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Kreisbrandinspektor des Landkreises Fulda, sagte im Gespräch mit osthessen-news: "Der Große Zapfenstreich verkörpert Kameradschaft und Zusammenarbeit. In Zeiten, in denen die Gesellschaft immer weiter aueinander driftet, muss die Kameradschaft einen hohen Stellenwert einnehmen." Landrat Woide sprach von eiem "tollen Ereignis" und "professionellem Auftreten der Akteure". Für den Kreisfeuerwehrverband sei der Besuch des Präsidenten eine besondere Wertschätzung.

Am heutigen Samstag wird der Verband ab 14:00 Uhr seine Delegiertenversammlung in den Räumen des Deutschen Feuerwehr-Museums abhalten. Im Anschluss sorgt das Comedy-Duo "Wolf & Bleuel" für gute Unterhaltung. Im Museum ist im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages eine Oldtimerausstellung zum Sonderthema "20 Jahre Deutsche Wiedervereinigung" zu sehen. (Christian P. Stadtfeld) +++





Großer Zapfenstreich vor dem Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda
















Emil Schad (li.), Gefahrenabwehrzentrum Landkreis Fulda und Landrat Bernd Woide (re.).

Fuldas Feuerwehrchef Brandrat Thomas Hinz (li.) und Peter Baumann (re.), Brandschutzdezernent vom RP Kassel.

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