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- Fotos: Hans-Hubertus Braune

18.08.11 - KIRCHHEIM

Im Badesee des Seepark von Kirchheim bei Bad Hersfeld nahe der Staumauer sind gestern am frühen Abend zwei junge Männer - im Alter von 19 und 25 Jahren aus Fulda und Essen - verunglückt und als Nichtschwimmer "untergegangen". Wie die Polizei heute Morgen mitteilt, sind inzwischen beide verstorben. Die Beiden waren nach ersten Erkenntnissen mit weiteren Personen zunächst auf der breiten Staumauer spazieren gegangen. Dann waren die beiden Männer das sehr steile Stück der Staumauer bis zum Wasser.hinuntergegangen. Offenbar wollten sie dort ins Wasser gehen. Hier führt die Staumauer aber bis zu einer Tiefe von sechs Metern steil in den See. Das hatten die beiden offenbar unterschätzt. In diesem Bereich ist Schwimmen auf eigene Gefahr erlaubt. Besucher aus Holland, die den Fall von der Staumauer beobachteten, wollten ihnen helfen, weil beide - die laut ersten Informationen bei AMAZON in Bad Hersfeld arbeiten - offenbar nicht schwimmen konnten. Wie die Polizei Bad Hersfeld berichtete, wurde nach einer ersten Meldung gegen 18:45 Uhr an die Leitstelle Hersfeld-Rotenburg ein Rettungseinsatz ausgelöst. Alarmiert wurden die Feuerwehr Kirchheim, Tauchergruppe FFW Hersfeld, Tauchergruppe DLRG, DRK und Polizei. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt am Main wurde ein weiterer Notarzt eingeflogen. Die Suche nach den zwei Männern wurde dann von Feuerwehr- und DLRG-Tauchern fortgesetzt. Auch drei Rettungsboote beteiligten sich an der Suche. Erst gegen 19.30 Uhr - also nach 30 Minuten unter Wasser - sahen Taucher die Männer dann in sechs Metern Tiefe leblos treiben. Sie wurden sofort reanimiert und mit zwei Rettungswagen ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Der 25-Jährige verstarb noch am Abend. Der 19-Jährige wurde zwischenzeitlich in eine Spezialklinik nach Rotenburg a.d. Fulda gebracht, wo er heute Morgen verstarb. Die beiden jungen Männer mit kamerunischer Staatsangehörigkeit, die in Fulda bzw. Essen (NRW) wohnhaft waren, gehörten zu einer Gruppe von Studenten, die derzeit in einem Ferienhaus am Seepark wohnen. Passanten, die das Unglück gesehen hatten, sowie einige Arbeitskollegen der jungen Männer standen schockiert am Ufer. Zwei Notfallseelsorger - Dekan Ulrich Brill und Pfarrer Holger Grewe (aus Bad Hersfeld) - kümmerten sich um die Arbeitskollegen. Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch und der Chef der Polizei in Bad Hersfeld, Klaus Wittich, kamen zur Unglücksstelle und informierten sich vor Ort. (Hans-Hubertus Braune).+++





- Polizei mit Notfallseelsorger Grewe

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