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- Fotos (8): Christian P. Stadtfeld

27.01.12 - PETERSBERG

Lkw-Unfall auf Rhön-BAB endete an Notrufsäule - Fahrer verletzt

„Endstation Notrufsäule!“ Der Lastwagen eines Paketdienst-Unternehmens parkte am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht unfreiwillig im Graben direkt hinter der Leitplanke. Ursache: unklar.

Der Fahrer des Gespanns befuhr die Rhönautobahn 7 in Fahrtrichtung Norden, als er kurz hinter der Abfahrt Fulda-Mitte auf einen Parkplatz einbog und anstatt der geteerten Straße zu folgen, einfach geradeaus auf ein Wiesenstück zwischen Leitplanke und Rastplatz fuhr. Nach etwa 200 Metern kam der Lastwagen mit Anhänger zum Stehen – unmittelbar im Bereich einer Notrufsäule.

Der Fahrer wurde verletzt und musste nach der Erstversorgung durch Rettungsassistenten vor Ort ins nahe gelegene Klinikum Fulda gebracht werden. Neben Beamten der Polizeiautobahnstation Petersberg und dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Fulda mit drei Fahrzeugen vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf 50.000 Euro . Der Verkehr auf der Autobahn war durch den Unfall nicht beeinflusst. Mit der Bergung wird erstam heutigen Freitagmorgen bei Tageslicht begonnen. (cps).

Nachfolgend die Pressemitteilung der Polizei:

Am Donnerstag den 26.01.2012 gg. 23.50 Uhr kam ein 39 jähriger Fahrer aus Donaueschingen mit seinem Lkw mit Anhänger, der mit Paketen beladen war, aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab. Auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Fulda Mitte und Fulda Nord in Höhe des Parkplatzes Petersberg geriet er nach rechts von der Fahrbahn und fuhr zwischen der rechten Leitplanke und der Zufahrt zum Parkplatz in den Graben.

An einer Vertiefung im Flutgraben, an der sich ein Wasserdurchlass befindet, wurde der Motorwagen durch den Aufprall extrem abgebremst, sodass der Aufbau des Führerhauses nach vorne kippte. Unmittelbar hinter dem Führerhaus begann der Lkw leicht zu brennen. Durch den leicht verletzten Fahrer (Schnittverletzungen) konnte der Brand jedoch selbst mit dem bordeigenen Feuerlöscher erstickt werden. Der Fahrer konnte nach ambulanter Behandlung im Klinikum Fulda von seinem Chef abgeholt werden.

Ob evtl. Lenkzeitverstöße vorlagen, kann erst bei der Bergung des Lkw bei Tageslicht festgestellt werden, da das Führerhaus durch den Aufprall momentan nicht zugänglich ist und somit die Diagrammscheiben noch nicht eingesehen werden konnten. Zu größeren Behinderungen kam es nicht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro.+++








- Fotos (8): Vincenzo Contini







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