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Der innerstädtische Busbahnhof gegenüber dem Stadtschloss... - Fotos: Hendrik Urbin

...wird künftig aus Sicherheitsgründen von einer Kamera überwacht....

17.11.11 - FULDA

Vandalismus & Pöbeleien: Stadt überwacht Busbahnhof mit Videokamera

Jetzt ist es amtlich: Der Heertorplatz in der Fuldaer Innenstadt wird künftig mit einer Videokamera überwacht. Das bestätigte Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Wolfgang Dippel (CDU) auf Nachfrage von „osthessen-news“ und sprach von einem „richtigen Schritt“. Der zunehmende Vandalismus, Verschmutzung und Pöbeleien auf dem Busbahnhof neben dem Stadtschloss habe die Stadt zu dieser Entscheidung bewegt. Anfang 2012 soll die Überwachungsanlage nach fast zehnmonatiger Planungs- und Genehmigungsphase in Betrieb gehen. Die Kosten betragen etwa 6.000 Euro, einen Teil wird das Land übernehmen. „Jetzt gehen wir erst einmal die Ausschreibung“, erklärte Dippel. Politisch wird das Projekt weiter mit Skepsis betrachtet, die ÜWAG-Verkehrsbetriebe als Hauptnutzer des Busbahnhofs begrüßen die Entscheidung. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Ruf nach einer solchen Videoüberwachung auf dem Heertorplatz erstmals öffentlich („osthessen-news“ berichtete bereits über dieses Thema: http://osthessennews.de/beitrag_A.php?id=1194395 ).

Das Genehmigungsverfahren zur Installierung einer Videokamera auf öffentlichen Plätzen ist aufwendig. Entscheidend ist nicht nur die Zustimmung des städtischen Datenschutzbeauftragten, sondern auch eine kriminaltechnische Bewertung des hessischen Innenministeriums. „Wir haben alle Voraussetzungen erfüllt“, sagte der Ordnungsdezernent und ging auf die guten Erfahrungen mit der vor zehn Jahren installierten Videokamera auf dem Bahnhofsvorplatz ein. Zukünftig sollen mit Unterstützung der Polizei die „Störenfriede“ auf dem Busbahnhof ausfindig gemacht und strafrechtlich belangt werden, so der Bürgermeister.

„Wir können und wollen nicht die ganze Stadt überwachen, sondern nur ausgewählte Orte, an denen es unsere Ordnungsbehörde und die Polizei für richtig und sinnvoll bewerten“, betonte Dippel und führte weiter aus: „Die Kamera ist nur ein Schritt, parallel müssen durch die Hilfspolizei und die Polizeibeamten trotzdem regelmäßig Kontrollen durchgeführt werden.“ Auffällig sei auch der Vandalismus auf dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule im Fuldaer Stadtteil Galerie. „Dort werden wir auch eine Kamera installieren“, sagte Dippel. Diese soll nachmittags und vor allem in den Nachtstunden das Gelände der Grundschule überwachen. Auch für dieses Vorhaben haben die Verantwortlichen bereits „grünes Licht“ gegeben. (Christian P. Stadtfeld). +++

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