FULDA - 12.09.2026

Tödliche Falle im Krätzbach-Bunker - Gedenken an Opfer des Luftkriegs in Fulda

Zum 82. Mal jähren sich in diesem Jahr die verheerenden Luftangriffe auf die Stadt Fulda im Bombenkrieg 1944/45. In Zusammenarbeit zwischen der Stadt Fulda sowie der katholischen und evangelischen Kirche fand zum Gedenken an die Opfer am Freitag eine ökumenische Gedenkfeier in der Stadtpfarrkirche statt. Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt Fulda zwischen Juli 1944 und März 1945 Ziel von Luftangriffen der alliierten Bomberflotte. Hierbei starben insgesamt etwa 1.600 Menschen. Das älteste Opfer war 86 Jahre alt, das jüngste zwei Monate. Insgesamt war der Tod von 86 Kindern unter acht Jahren zu beklagen. Auch 362 ausländische Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter waren unter den Toten.Der erste größere Angriff erfolgte am 11. September 1944. Durch diesen wurde insbesondere der Gemüsemarkt schwer getroffen. Mindestens 341 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben, darunter auch 26 Angehörige des Bischöflichen Knabenkonvikts. Nur 24 Stunden später gab es einen weiteren Luftschlag, dem über 170 Personen zum Opfer fielen. Mit dem Namen "Krätzbachbunker" ist die verheerendste Bombardierung Fuldas verbunden, die am 27. Dezember 1944 mehr als 700 Menschen das Leben kostete. Sie waren zum Schutz vor den Luftangriffen in einen Tunnel unter den Bahngleisen bei der Firma Mehler geflohen, der notdürftig als Schutz vor den Fliegern diente. Zwei ...

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