FULDA - 27.12.2020

Landrat Woide zieht Bilanz: 190 Menschen sind gegen Corona geimpft

Es war ein historischer Tag, auf den alle gewartet haben! Die ersten Menschen im Landkreis Fulda sind erfolgreich geimpft worden. 190 Senioren in den Alten- und Pflegeheimen haben den Pieks der Hoffnung erhalten, um vor dem gefährlichen Coronavirus geschützt zu werden. Und "alles lief nach Plan und ohne Komplikationen", wie Landrat Bernd Woide (CDU) am Sonntagabend gegenüber OSTHESSEN|NEWS erklärt. Nach knapp neun Stunden war der Einsatz offiziell beendet. Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter des Landratsamtes, des Gesundheitsamtes, der Gefahrenabwehr und natürlich auf die mobilen Impfteams, die mit viel Engagement und persönlichem Einsatz unterwegs waren. Die Helfer des Katastrophenschutzes haben sich für unsere Gesellschaft eingesetzt, dafür bin ich dankbar", sagt Krisenmanager Woide, der - wie seine Corona-Einheiten auch - an Weihnachten im Einsatz war und den offiziellen Start der Impfaktion am Sonntag vor Ort begleitet hat. Fünf Teams waren in drei Pflegeeinrichtungen unterwegs, um dort die Bewohner mit dem in Mainz entwickelten Biotech-Impfstoff zu impfen. Unter den Helfern war auch Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstandschef am Klinikum Fulda und Facharzt für Innere Medizin. Er berichtet auf O|N-Nachfrage: "Alle haben den Impfstoff gut vertragen, es gab keine Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen." Ähnliches berichtet auch der Fuldaer Internist Dr. Jörg Simon, GNO-Aufsichtsrats-Chef und Ärztlicher Leiter des MVZ im Altstadt-Carree: "Die Senioren waren sehr dankbar, und man hat die Hoffnung auf bessere Zeit gespürt. Corona ist gerade in den Pflegeeinrichtungen eine große Gefahr, umso besser ist es, dass an Tag 1 der Schutzimpfungen alles ohne Komplikationen verlaufen ist. Ich bin sehr zufrieden und optimistisch für die kommenden Einsätze." Auch Christian Erwin, Geschäftsführer der Impfzentrum Fulda GmbH, lobt das Zusammenspiel von Landkreis Fulda, den Partnern Klinikum Fulda und Gesundheitsnetz Osthessen (GNO) sowie den eingesetzten Impfteams mit Helfern von DRK, DLRG, MHD und THW am Sonntag. "Alle haben einen hervorragenden Job gemacht. Die Teams haben sich schnell eingespielt. So kann es weitergehen." Nach Angaben von Landrat Woide erhält der Kreis Fulda in der kommenden Woche knapp 800 Impfdosen und danach jede Woche Ampullen für rund 1.000 Menschen. Die regionalen Player Klinikum Fulda, die niedergelassenen Ärzten im GNO-Verbund und die DRK Kreisverbänden Fulda und Hünfeld bezeichnet Woide als starke Partner, denn "sie haben die Erfahrung und sind gut aufgestellt". Wann das Impfzentrum im Esperanto seinen Betrieb aufnimmt, kann der Kreis-Chef noch nicht sagen. "Wir konzentrieren uns jetzt weiterhin auf die Senioreneinrichtungen, das Personal dort und die Krankenhäuser. All das läuft über die mobilen Impfteams." (Christian P. Stadtfeld) +++

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