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Die geschnitzte Darstellung "Flucht aus Ägypten" von Edgar Vorndran ist ebenfalls eine Krippenszene und war in der Sonderschau "Krippen aus der Rhön" in Großenlüder ausgestellt. Die regionale Ergänzung der Jahresschau zeigte die Vielfalt der Darstellungsformen und die Qualität heimischer Schnitzkunst. - Foto: Gemeinde Großenlüder

Bürgermeisterin Silvia Hillenbrand bei der Einweihung der neuen Kegelbahn - nun freuen sich mindestens 160 Kegel-Interessenten auf "Alle Neune". - Foto: Gemeinde Großenlüder
18.01.05 - Grossenlüder
Krippenausstellung "voller Erfolg" - Kegelbahn macht Bürgerhaus komplett
Zum "vollen Erfolg" wurde die Krippenausstellung, die von 28.11. bis 06.01. im Stiftskapitularischen Amtshaus gezeigt wurde: 1.500 Besucher sind eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich zur Dauerausstellung der Internationalen Krippen hatte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Kultur-, Heimat- und Geschichtsverein die Sonderschau „Krippen aus der Rhön“ angeboten, die das Augenmerk auf die Krippenbaukunst der Rhön lenkte, wo die Holzschnitzerei eine Jahrhundert lange Tradition besitzt. Die gestalterische Vielfalt der Krippenszenen wurde hier besonders deutlich. An den vier Adventssonntagen war immer ein Aussteller vor Ort, um Einblicke in das Kunsthandwerk zu ermöglichen. „Krippen sind in – und das schon 800 Jahre lang“ - die Einschätzung des Museumsleiters und „obersten Krippenwarts“ Norbert Langer wurde somit bestätigt.
Erstmals war die Schau in Großenlüder täglich geöffnet - dies wurde nur durch die Unterstützung engagierter Helfer des Kultur-, Heimat- und Geschichtsvereins Großenlüder möglich. Deshalb richtete Bürgermeisterin Silvia Hillenbrand (SPD) ihren besonderen Dank an diese Helfer und würdigte zudem den "unermüdlichen Einsatz und das Engagement" von Museumsleiter Norbert Langer. "Der Erfolg hat uns dem Ziel, „Gemeinde der Krippen“ zu werden, ein Stückchen näher gebracht“ betonte Hillenbrand.
Die Internationale Krippenausstellung mit Krippen aus aller Welt ist in Großenlüder übrigens ganzjährig - montags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr - geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter der Adresse: www.krippenausstellung.info.
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"Gut Holz" und "Alle Neune" kann nun im Bürgerhaus Bimbach gewünscht werden: zehn Jahre nach seiner Eröffnung ist das Bürgerhaus durch die neue Kegelbahn nun endlich "komplett". Die Bürgermeisterin Silvia Hillenbrand betonte bei der Übergabe, der Bau dieser Anlage sei auch in Zeiten knapper Kassen durchaus zeitgemäß. Bei einer Bedarfsermittlung im Juni 2003 meldeten rund 160 Kegler ihr Interesse an. Auch vom Ortsbeirat wurde der Wunsch immer wieder vorgetragen und hatte bei den Haushaltsberatungen 2004 für die Bimbacher oberste Priorität. Die Kegelbahn bedeute auch eine Aufwertung der gemeindeeigenen Gaststätte „Zur Linde“, vervollständige die Infrastruktur des Bürgerhauses und sei eine Erweiterung des sportlichen Angebots für die Gesamtgemeinde. „Der dörfliche und gesellschaftliche Mittelpunkt als Aktionsmittelpunkt des Ortsteiles Bimbach ist jetzt perfekt“, sagte Hillenbrand.
Das Gesamtvolumen von 120.000 Euro entspreche dem gesetzten Kostenrahmen. Für die Planung und Ausschreibung der Anlage war das Architekturbüro Sichau & Walter zuständig, den Auftrag führte die Fa. Asco Sport aus Herbstein aus. Die Anlage ist eine der modernsten in Deutschland. Mit der Möglichkeit des „Schwarzlichtkegelns“ bietet sie den Keglern ein besonderes „Bonbon“ und soll auch junge Leute für diesen Sport gewinnen.
Die Rathauschefin wünschte dem Pächterehepaar der Linde, die auch die Bewirtschaftung der Kegelbahn übernehmen, viele Kegler und „Gut Holz“. Der Bimbacher Ortsvorsteher Engelbert Jestädt erklärte: "Für mich ist heute ein persönlicher Festtag. Was lange währt, wird endlich gut und das Warten hat sich gelohnt“. Er dankte allen Beteiligten und bat alle Nutzer, dieses „Schmuckstück“ pfleglich zu behandeln. Zum Abschluss der Einweihung erteilte Pfarrer Stephan Becker den kirchlichen Segen, bevor noch so manche Kugel geschoben wurde.
Einen Einblick in die Möglichkeiten der neuen Anlage gab Ewald Herröder von der Firma Asco Sport. Die Bahn gehöre zu den modernsten Deutschlands: hier sei alles an Bildschirmen zu sehen und eine so genannte „Touchscreen-Bedienerfläche“ ermögliche eine einfache Bedienung für Jedermann. Abgerechnet werde nach Zeit mit einer Chipkarte. Auskünfte und Anmeldungen sind möglich beim Pächterehepaar Kraft in der Gaststätte „Zur Linde“, Fuldaer Str. 23, Bimbach, Telefon 06648-3277. +++