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19.02.05 - Region

Vogelsberg-Grünen weisen CDU-Vorwürfe zurück - weiter Geld für Jugendarbeit

Der Kreisvorstand der Grünen im Vogelsberg hat die Kritik der CDU am Antrag der Grünen – die Vereinsförderung auf die Jugendarbeit zu beschränken und die NutzerInnen der kreiseigenen Turnhallen an den Unterhaltskosten zu beteiligen – zurückgewiesen. Peter Zielinski stellt hierzu fest, dass die von den Herren Heuser und Künz geäußerten Vorwürfe (siehe Osthessen-news in dieser Woche) so nicht zuträfen.

Die CDU behaupte, die Grünen wollten mit ihrem Antrag sämtliche Vereinszuschüsse streichen. Dies sei nicht der Fall. Zuschüsse an Vereine für Jugendarbeit solle es weiterhin geben. Auch für die Nutzung der Turnhallen sollte die Jugendarbeit ausgenommen bleiben. Aus diesem Grunde habe der Antrag der Grünen auch lediglich einen Betrag von 500.000 Euro als Erlös aus der Hallennutzung vorgesehen. Der hessische Landesrechnungshof hatte in seinem vergleichenden Bericht ein Gesamtnutzungsentgelt von 965.000 Euro gefordert.

Zielinski griff die CDU indessen wegen deren Politik scharf an. So verteile die Kreiskoalition auf Kosten der Gemeinden im Kreis Wahlkampfbonbons in Form von erhöhten Zuschüssen für die Arbeit von Vereinen. Dies würde unweigerlich zu einem engeren finanziellen Spielraum und damit zu einer Erhöhung der Kreisumlage, welche die Gemeinden an den Kreis zu zahlen haben, führen.

Hiermit werde die Selbstverwaltungshoheit der Gemeinden noch weiter eingeschränkt. Dies müsse für jeden Einwohner des Kreises und insbesondere für die in den Gemeinden kommunalpolitisch tätigen Menschen ein Schlag ins Gesicht sein. Denn der CDU-Landrat Marx fordere als Kommunalaufsicht über die Gemeinden, sämtliche freiwilligen Leistungen zu streichen. Hierunter fallen bekanntlich auch die Zuschüsse an die Vereine.

Den Grünen gehe es mit Ihrem Antrag nicht um die Streichung der Zuschüsse an sich, sondern darum, durch eine nachhaltigere Politik Strukturen für die Jugendarbeit im Kreis zu erhalten und dabei gleichzeitig die Gemeinden nicht noch weiter zu belasten.

Die Grünen laden in diesem Zusammenhang alle Interessenten ein, in den Dialog mit der Partei zu treten oder gleich selber tätig zu werden. Die Ökopartei hat hierzu eine eigene Mail-Adresse eingerichtet. Die Mailadresse lautet: [email protected] +++

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