Archiv

22.02.05 - Hessen

Aquajogging macht den Körper leicht - AOK Hessen bezuschusst Kurse

Wenn das Joggen bei Regen keinen Spaß mehr macht, dann gibt es im Hallenbad eine sinnvolle Alternative: Aquajogging. Mit dem Laufen im Wasser kann das Training an kalten Tagen fortgesetzt werden. Zwei Arten werden unterschieden: Zum einen das Aquajogging mit Schwimmweste, ohne Bodenkontakt und zum anderen Aquarunning mit Bodenkontakt. Am meisten verbreitet ist die erste Variante, die auch für ältere Menschen und Übergewichtige geeignet ist. Menschen mit Bluthochdruck oder verengten Herzkranzgefäßen sollten allerdings vorher unbedingt mit ihrem Arzt sprechen. Informationen sind bei Hallenbädern oder beim kostenfreien Servicetelefon der AOK Hessen erhältlich.

Wenn eine 60 Kilogramm schwere Person nur noch mit dem Kopf aus dem Wasser ragt, beträgt das Körpergewicht lediglich ein Zehntel. Somit fällt die Bewegung sehr viel leichter und ist für Menschen mit Übergewicht, Gelenkproblemen und Bewegungseinschränkungen ideal. Von Ärzten wird Aquajogging vor allem bei Haltungs-, Muskel- und Bindegewebsschwäche, Durchblutungsstörungen oder rheumatischen Erkrankungen empfohlen. Durch den Auftrieb im Wasser werden Gelenke, Bänder und die Wirbelsäule entlastet. „Muskelkraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Belastbarkeit können beim Aquajogging besonders wirksam und schonend trainiert werden“, erklärt AOK-Bewegungsexpertin Jana Ködderitzsch. Durch regelmäßiges Aquajogging wird auch die Atemmuskulatur und die Durchblutung verbessert, Venenleiden können gelindert werden. Die Bewegung im nassen Element massiert zudem die Haut und kräftigt das Bindegewebe. Aquajogging gilt außerdem als hervorragender Fettverbrenner.

Eine Trainingseinheit beginnt mit einem fünf- bis zehnminütigen Warm up, bei dem die gesamte Muskulatur aufgewärmt und der Körper vorbereitet wird. Im Anschluss folgen zu Musik etwa 30 bis 45 Minuten lang gezielte Muskelkräftigungsübungen und dynamische Ganzkörperbewegungen. Die Bewegungstechnik ähnelt der des Landjoggings, das heißt die Arme schwingen mit. Es werden im Wesentlichen drei Lauftechniken unterschieden: Schritt-, Schreit- und Kniehebelauf, die um eine vierte, die Robo-Jogg-Technik, ergänzt werden. Mit Dehnungsübungen wird am Ende der Stunde der Körper entspannt und gelockert. Wie fordernd das Training im Tiefwasser sein soll, kann jeder für sich selbst entscheiden, indem die Bewegungen mehr oder weniger schnell ausgeführt werden. Wichtig ist die optimale Haltung. „Weder darf man sich zu sehr nach vorne legen, noch sollte man zuviel Rückenlage haben. Vermieden werden sollte, die Knie mehr als hüfthoch anzuheben“, sagt Ködderitzsch.

Die Gesundheitskasse kann Aquajogging-Kurse bei qualifizierten Anbietern im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bezuschussen. Mehr Informationen hierzu bekommen Interessierte beim AOK-Servicetelefon unter 0180 / 11 88 111. +++

Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön