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11.05.05 - Fulda

Rotarier veranstalten im Juli 12-Stunden-Nachtlauf zu Gunsten der AIDS-Hilfe

Der Rotary Club Rhön veranstaltet am 02. und 03. Juli 2005 gemeinsam mit dem Rotaract Club Fulda und der Leichtathletik Gemeinschaft Fulda eine Charity – Laufveranstaltung zu Gunsten der AIDS – Hilfe Fulda und einem AIDS – Präventionsprojekt des St. Dominic Missionshospitals in Akwatia / Ghana. Geplant ist ein zwölf Stunden Staffel-Lauf durch die Nacht. Unterstützt wird die Veranstaltung durch MISSIO mit ihrem Infotruck zur AIDS-Problematik in Afrika und durch die AIDS Hilfe Fulda mit einem Zelt der Begegnung.

Der Lauf, bei dem ein Licht durch die Nacht in den nächsten Tag getragen wird, soll ein starkes Symbol der Hoffnung für die Menschen sein, die mit dem HIVirus infiziert oder bereits an AIDS erkrankt sind. Das Motto der Nacht: "Gemeinsamkeit vor Geschwindigkeit". Jeder gelaufene Kilometer soll von Sponsoren in bares Geld „umgemünzt“ werden ( 1 €/km ), das den genannten Einrichtungen als Spende zur Verfügung gestellt wird.

Die Laufveranstaltung beginnt am Samstag, 2. Juli, um um 20.00 Uhr mit Live-Musik. Der Startschuss fällt um 22.00 Uhr, der Zieleinlauf wird am Sonntag, 3. Juli, um 10.00 Uhr sein. Für 11.30 Uhr planen die Rotarier einen Gottesdienst im Dom. Die Teilnahme kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Wer ein spezielles T-Shirt haben möchte, zahlt 12 Euro bzw. 9 Euro Startgeld. Die Anmeldung kann per E-Mail unter [email protected] oder per Fax unter 0661 / 86 66 66 erfolgen. Anmeldung und Bezahlung sind aber auch vor Ort möglich. Teilnehmen darf jeder. Kinder unter 16 Jahren dürfen allerdings nur in Begleitung ihrer Eltern starten. Wer die Veranstaltung mit Spenden unterstützen möchte: Sponsoring: Konto 200 139 335 BLZ 530 612 30 VR Bank.Nord-Rhoen. Spendenquittung / Rückfragen: Frau Kling, 06652/186121.

Die aktuellen HIV- und AIDS-Zahlen sind laut Rotary Club alarmierend. Von den drei Millionen AIDS Toten im vergangenen Jahr, starben allein in Afrika südlich der Sahara zwei Millionen Menschen. Weltweit haben sich weitere fünf Millionen neu infiziert. Auch in Europa, ganz besonders in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, ist ein dramatischer Anstieg zu verzeichnen, der auch Auswirkung auf die Infektionssituation in Deutschland haben wird, so die Rotarier. Insbesondere bei der jungen Generation hat sich die Wahrnehmung der Bedrohung durch die Behandlungserfolge der Medizin verringert. Die Rotarier fordern, die Wachsamkeit gegenüber den Infektionsrisiken zu verstärken und die Präventionsarbeit hierzulande, und auch in Afrika, zu unterstützen. So versteht sich das Motto der Laufveranstaltung auch als Brückenschlag zum afrikanischen Kontinent. +++

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