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29.05.05 - Fulda

1. Besucherrekord im "Rosenbad": 4.900 Menschen suchten Abkühlung

Auch heute strahlt die Sonne wieder "hochsommerlich" - Freibäder und Biergärten dürften gleichermaßen viel Zuspruch erhalten. Am gestrigen Samstag wurde von Meteorologen der heißeste Mai-Tag seit rund 80 Jahren registriert. Die Höchstmarke von 34 Grad, die laut Nachrichten in Potsdam und Berlin gemessen wurden, erreichte allerdings auch Fulda: diesen Celsiusgrad konnten die Feuerwehrleute an der Hauptstützpunkt-Feuerwache Fulda ablesen. Der "Mai-Sommertag" bescherte auch dem Freibad Rosenau den ersten Besucherrekord der Saison: 4.900 Badegäste kamen gestern zum schwimmen, planschen, spielen und erholen.

Da strahlte der Meister für Bäderbetriebe und stellvertretende Betriebsleiter, Michael Lipus, mit der Sonne um die Wette: "Heute ist es schon sehr heiß - aber das ist mir lieber, als wenn es regnet"." Zumal die erste Hitzewelle "passgenau" mit der verlängerten Öffnungszeit des "Rosenbades" zusammenfiel: seit Freitag, den 27. Mai hat das Schwimmbad mit seinen 2.845 Quadratmetern Wasserfläche und dem 55.000 Quadratmeter großen Gelände mit Liegewiesen und Spielflächen bis Ende August wieder morgens ab 9 und abends bis 20 Uhr geöffnet. "Und zwar bei jedem Wetter", sagt Michael Lipus.

Schon am Freitag - und da sicher auch ein "Ergebnis" des "Brückentages" nach Fronleichnam zählte er 3.718 große und kleine Besucher. Für die Verantwortlichen der Freibäder in der Region dürfte es gerne so weitergehen - schließlich trägt jede Eintrittskarte dazu bei, die nötigen kommunalen Subventionen zu verringern. Doch für Wochenanfang wurde schon wieder kühleres Wetter prognostiziert: bereits heute soll es Wärmegewitter und starken Regen geben und das Thermometer in der kommenden Woche zwischen 14 und 23 Grad schwanken.

Doch von einem Freibadbesuch sollte auch kühleres Wetter nicht abhalten. Der Gedanke "Ach, da ist das Wasser zu kalt" ist jedenfalls ein Denkfehler: je höher die Lufttemperatur, umso kühler kommt einem das Wasser vor. Gestern etwa hatten das Nichtschwimmerbecken 23,8 Grad, das 50-Meter-Becken 23 Grad und das Mehrzweckbecken sogar 27 Grad - und damit schon fast zuviel. Gründe für die höhere Wassertemperatur in dem Becken mit den Sprungtürmen ("..nein, nicht was Sie jetzt denken") ist die abendliche Abdeckung mit einer Plane und die zeitweise "Zuheizung" über das Blockheizkraftwerk.

Für kommende kühlere Wochen also der richtige Tummelplatz auch für "Verfrorene". Und wenn es nicht mehr so heiß ist wie jetzt, sinken auch wieder die belastenden Ozonwerte und die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen (Hautkrebsrisiko) nimmt ab. +++







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