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09.06.05 - Gersfeld

Zukunft des Schwimmbads in Dalherda ungewiss – neuer Betreiber gesucht

Die Stadt Gersfeld sieht sich angesichts einer äußerst knappen Haushaltslage gezwungen, ihre freiwilligen Leistungen – darunter auch die Zuwendungen für das beliebte Schwimmbad im 500 Einwohner-Stadtteil Dalherda – drastisch zu reduzieren.

Wie Bürgermeisterin Margit Trittin heute auf Nachfrage erklärte, habe sie in einer Bürgerversammlung gestern Abend im Bürgerhaus in Dalherda die Notwendigkeit zum Sparkurs erläutert und darauf hingewiesen, dass noch im Laufe dieses Jahres eine Grundsatzentscheidung über den Fortbestand des kleinsten Schwimmbads der Stadt getroffen werden müsse. In den vergangenen Jahren hat die Stadt den defizitären Badebetrieb im höchstgelegenen Ort Hessens mit rund 40.000 Euro bezuschusst. Je nach Wetterlage sei die städtische Zuwendung zum Teil noch höher ausgefallen – lediglich im extrem heißen Sommer 2003 seien die Besucherzahlen überdurchschnittlich hoch gewesen.

Eine Lösung für das unrentable Bad könne mit einem neuen Betreiber und einem wirtschaftlicheren Konzept gefunden werden. Als Modell stehe ein Verein oder eine GmbH als Betreiber zur Debatte. Die Dalherdaer zeigten sich einsichtig und kompromissbereit, erklärte die Bürgermeisterin. So könnten die Personalkosten bereits in diesem Jahr gesenkt werden, weil Mitglieder des Dalherdaer Schwimmvereins ihren DLRG-Rettungsschwimmer absolvierten und dann die Beckenaufsicht ehrenamtlich übernehmen wollten. +++

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