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17.06.05 - Künzell

"Begrüßungstour" für Tischtennis-Bundesligisten: "...Begeisterung wird kommen"

"Wir freuen uns auf die Saison, sind gespannt auf das Trainingslager und erwarten für das erste Heimspiel ein richtig volles Haus", sagte Stefan Frauenholz gestern Abend. Nicht nur der Vorsitzende des TTC Rhön Sprudel Fulda-Maberzell und seine Stellvertreter Michael Hodes und Herbert Labendsch waren froh und erleichtert, dass die "Begrüßungstour" der neuen 1. Bundesliga-Mannschaft so gut verlaufen war. "Star" war natürlich die "Nummer 1" des Teams, Jan-Ove Waldner, dessen "Ehrentitel" lautet: bester Tischtennisspieler aller Zeiten und der deshalb häufig mit der ehrfürchtigen Bezeichnung "lebende Legende" etikettiert wird. Die "Legende" sah gestern bei den Terminen in Weyhers bei Rhön Sprudel, im Stadtschloss und bei der Autogrammstunde vor dem logo Getränkemarkt in Pilgerzell aber "ganz normal" aus, ließ sich geduldig lächelnd fotografieren und scherzte aufgeräumt mit den künftigen Kollegen.

Die 1. Mannschaft des TTC Rhön Sprudel Fulda-Maberzell kennt sich eigentlich schon - aus der Bundesliga oder anderen früheren Turnieren. Der "erste Eindruck" von Fulda und Umgebung bei den "Neuen" ist positiv, aber sie sind natürlich nicht nur im Tischtennis, sondern auch in Punkto Werbung "Profis". Doch dass sich der Olympiasieger, Welt- und Europameister Waldner und seine hochklassigen Kollegen für ein Engagement bei dem "kleinen" Aufsteiger Fulda-Maberzell entschieden haben, zeigt wohl auch, dass sie fernab aller werblichen Sympathiebekundungen Bescheid wissen über die Atmosphäre, die Zuverlässigkeit der Organisation und die Seriosität des Vereins. (s. auch unseren Top-Bericht am gestrigen Donnerstag)

Die Mannschaft war am Nachmittag nicht mehr ganz vollzählig - der Neuzugang Feng Zhe fehlte, weil er am kommenden Wochenende in den Plsy-Offs mit seiner "Noch-Mannschaft" Müller Würzburger Hofbräu um die deutsche Meisterschaft spielt. Doch die anderen fünf stellten fest, dass man ihnen hier "mit großer Freundlichkeit und Interesse" begegnet. Allerdings wurde auch klar, dass Tischtennis in der Region "noch nicht der Knaller ist": bei der Autogrammstunde war der Andrang nicht so groß wie in einer Hochburg der "schnellsten Ballsportart der Welt". Doch so schnell die Profis an den "Tischplatten" auch sind, so ausgeglichen scheinen sie persönlich ebenfalls zu sein: "Das wird noch mehr werden, wenn wir erst hier spielen", meinte einer verschmitzt.

Dieser Meinung ist auch die Vertriebsleiterin des Hauptsponsors Rhön Sprudel, Gabriele Nitz. Sie nahm gestern an der Autogrammstunde teil und sagte gegenüber "osthessen-news": "Dieser Sport ist sehr attraktiv - das werden die Fuldaer schon noch entdecken, wir sind da ganz optimistisch." Als großer deutscher Mineralbrunnen - Rhön Sprudel gehört zu den "Top 12" unter über 300 Brunnenbetrieben -sehe man sich nicht nur dem gesunden Getränkeangebot für das Wohlergehen der Kunden verpflichtet. "Wir engagieren uns im Sport, weil wir Sport, Breitensport wie Spitzensport, in der Region fördern möchten - und schließlich: was geht besser zusammen als Sport und ein erfrischendes Getränk".

Auch Stefan Frauenholz und Michael Hodes sind guter Dinge: "Wir haben bereits erlebt, dass Sponsoren, die Tischtennis vorher nie sahen, nach ihrem ersten Besuch ganz begeistert waren. Die Regeln sind nicht so schwer und wir glauben, dass sich auch die Fuldaer für diese rasante und aufregende Sportart ganz schnell mitreißen lassen". Das erste Heimspiel werde voraussichtlich am 27. August in der Wilmington-Halle stattfinden. ("osthessen-news" wird rechtzeitig über den Bundesliga-Auftakt der Maberzeller berichten) +++





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