Fulda (mb). Einen Tag lang ist die Poststelle der Stadt Fulda von der Post auf „Herz und Nieren“ getestet worden. Wie ist der Tagesablauf? Wie werden die Botenfahrten organisiert? Fragen waren zu klären und sind zur vollsten Zufriedenheit des „Gelben Dienstes“ beantwortet worden. Ergebnis des „Poststellen-Checks“: Georg Wollein von der Poststelle der Stadt erhielt von Postvertriebsmanager Dieter Josefiak aus Hannover eine Zertifizierungsurkunde und das Lob, dass alles „vorbildlich organisiert ist“. Mit Wollein freuten sich auch der Leiter der Zentralen Dienste der Stadt, Heinz Fritscher, sowie die Kolleginnen Hedwig Krug und Sabine Stötzner.
Grund zur Freude hatte natürlich auch Fuldas OB Gerhard Möller, der mit der Zertifizierung die Leistungsfähigkeit und Leistungsorientierung der Verwaltung einmal mehr bestätigt sieht. 2003, so der OB, sei die Stadt von der Deutschen Post als „Kunde des Jahres“ ausgezeichnet worden. Dieter Josefiak erläuterte das Verfahren der Zertifizierung im Detail. Den Tag der Urkundeübergabe nutzte er zugleich, um Heinz Fritscher mit einer kleinen postalischen Erinnerung „für die gute Zusammenarbeit“ zu danken. +++
Katholikenrat und Seelsorgeamt schulen Ehrenamtliche
AMÖNEBURG. „Gute Vorbereitung, abwechslungsreiches Tagesprogramm, mehr solche Angebote!“ Mit viel Lob der Teilnehmer endete das Schulungsseminar von Katholikenrat und Seelsorgeamt am vergangenen Samstag im Johanneshaus von Amöneburg. Einen ganzen Tag hatten sich Pfarrgemeinderatssprecher und stellv. Vorsitzende von Verwaltungsräten aus der Diözese Fulda Zeit genommen, ihre Kompetenzen auf dem Gebiet „Sitzungsleitung“ zu stärken. „Den Veranstaltern kam es darauf an, Ehrenamtliche in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, Sitzungen vorzubereiten und zu leiten, zu unterstützen“, so Mathias Ziegler (Geschäftsführer des Katholikenrates).
Das Seminar mit den Referenten Irene Riedl (Bad Hersfeld), Almut Rhiel (Amöneburg), Martin Kipp und Mathias Ziegler (beide Fulda) gab einerseits einen Einblick in vielfältige Arbeitsmethoden und Werkzeuge, die Leiter, Moderatoren und Protokollführer im Gremienalltag benötigen, andererseits eröffnete es die Möglichkeit, persönliche Kompetenzen für eine Sitzungsleitung zu erproben und zu erweitern. Vorbereitung einer Sitzung, Rollen und Funktion, Sitzungsleitung und Themenzentrierte Interaktion (TZI) waren wichtige Abschnitte des gemeinsamen Lernens. Eine weitere Schulung für Ehrenamtliche wird voraussichtlich im kommenden September im Dekanat Neuhof durchgeführt. +++
Wo Kinderlärmen und Kinderlachen erwünscht sind:
Sanierter Spielplatz in Scharnhorststraße übergeben
Fulda (mb). „Was nutzen die schönsten Modelle, die farbigsten Pläne und kühns-ten Visionen, wenn das, was geplant wird, nicht angenommen wird“, fragte Fuldas OB Gerhard Möller seine Zuhörer bei der Übergabe des sanierten Kindergartens in der Fuldaer Scharnhorststraße. Klare Antwort des Fuldaer Verwaltungschefs: „nichts!“ Doch für diesen Spielplatz in unmittelbarer Nähe zur Josefspfarrei und zum Kindergarten gilt dies ganz gewiss nicht. Mit Gesang und munterem Spiel bewiesen die Jüngsten im Beisein des OB’s, wie sehr ihnen der neu gestaltete Spielplatz gefällt und vor allem, dass er auch wirklich angenommen wird.
Rund 60.000 Euro hat sich die Stadt die Erneuerung kosten lassen. Nach einem intensiven Beteiligungsprozess, in den sowohl die Anwohner, die Eltern, die Marquardschule, die Pfarrei und der Kin-dergarten eingebunden waren, ist in der zurückliegenden Zeit ein attraktives und ausgewogenes Konzept erarbeitet worden, das allen Wünschen gerecht wird.
So gibt es einen Sandspiel-, Ballspiel- und Gerätebereich, die allesamt mitein-ander verknüpft sind und Spielgelegenheit für die unterschiedlichen Altersgruppen bieten. Fuldas OB sprach von einem „ansprechenden Ergebnis“ und betonte, dass angesichts der Spielplatzentwicklungsplanung und deren Vorgaben für den Spielplatz an der Scharnhorststraße ein „wichtiges Ziel der Stadtentwicklung“ erreicht worden sei.
Für das hohe Maß an Engagement dankte Möller allen Beteiligten, denjenigen, die sich mit ihren Ideen und Anregungen in den Beteiligungsprozess eingebracht haben, aber auch den Beteiligten der Fachämter, des Jugendamtes sowie des Grünflächen- und Umweltamtes. Der OB betonte abschließend, der Prozess bis zur Überga-be habe zwar längere Zeit in Anspruch genommen. Doch die Planung überzeuge durch ihre Qualität.
Dass dies so ist, davon konnten sich alle bei der Einwei-hungsfeier überzeugen. Begeistert krabbelten die Jüngsten an den neu entstandenen Erdhügeln hoch. Kriechröhren lockten, um sich zu verstecken. Belagert waren die modern gestalteten Schaukeln und vor allem die neue Wippe, die unter erfrischendem Kinderlachen auf Herz und Nieren getestet wurde. +++