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23.08.05 - Sport-News

Tischtennis-BuLi (Herren) vor 40. Saison: Maberzell hofft auf Klassenerhalt

Der kommenden Samstag (19 Uhr) wird ein ganz besonderes sportliches Highlight: zu diesem Zeitpunkt wird der TTC Rhön-Spudel Fulda-Maberzell in der Fuldaer Wilmington-Halle hoffentlich vor ausverkauftem Haus sein erstes Tischtennis-Bundesligaspiel gegen TTC Zugbrücke Grenzenau bestreiten. Es ist das zweite Spiel der Vorrunde - Düsseldorf und Bremen bestreiten bereits am Freitagabend das "Eröffnungsspiel".

Gleich sechs Teams träumen vom Titel

6-3-1 – auf diese Formel lässt sich die Tischtennis-Bundesliga der Herren vor ihrer Jubiläumssaison bringen. Sechs ungefähr gleich starke Mannschaften machen sich in der 40. Spielzeit zunächst Hoffnungen, einen der vier Play-off-Plätze zu belegen, um dann den Titelgewinn in Angriff nehmen zu können. Drei weitere Teams scheinen für die vorderen Plätze nicht in Frage zu kommen, dafür aber für den zweiten Abstiegsplatz, während der erste wohl schon vergeben ist.

Einen klassischen Titelanwärter Nummer 1 gibt es nicht – Vertreter der zehn Vereine räumen jedoch den TTF Liebherr Ochsenhausen die besten Chancen ein. Deren drei tippen den Vorjahres-Halbfinalisten nämlich direkt auf Rang 1, alle übrigen sehen die TTF auf jeden Fall in den Play-offs. Wie spannend der Kampf um diese Endrundenplätze zu werden verspricht, zeigt die Tatsache, dass die fünf Mitkonkurrenten – Titelverteidiger Müller Würzburger Hofbräu, Vizemeister TTC Frickenhausen, Champions-League-Sieger TTV RE-BAU Gönnern, Borussia Düsseldorf und der TTC Zugbrücke Grenzau – nahezu gleich häufig unter den ersten vier gesehen werden.

Kaum weniger aufregend dürfte der Abstiegskampf werden. Zwar ist der TSV Schwalbe Tündern als zu schwach aufgestellter Aufsteiger für den letzten Tabellenplatz wohl „gesetzt“, wer die Norddeutschen in die 2. Liga (zurück)begleiten wird, entscheidet sich aller Voraussicht nach zwischen den Aufsteigern aus Fulda und Bremen sowie der SIG Combibloc Jülich/Hoengen. Sie sind zwar in der Lage, den „Top 6“ gelegentlich ein Schnippchen zu schlagen, die Konzentration gilt jedoch dem Bestreben, den vorletzten Platz den beiden jeweiligen Konkurrenten zu überlassen.

DER MODUS

Nach zwei Jahren mit nur neun Teams geht die Bundesliga in diese Saison wieder mit der Sollzahl von zehn Mannschaften. Der Modus bleibt unverändert. Wie in der vergangenen Saison werden in einer normalen Punkterunde mit Hin- und Rückserie die vier Play-off-Teilnehmer (Platz 1 bis 4) er-mittelt. Der Neunte und Zehnte steigen ab, sofern aus der 2. Bundesliga zwei Klubs aufsteigen wollen. Im Play-off-Halbfinale treffen der Viert- und Erstplatzierte sowie der Dritt- und Zweitplatzierte im Hin- und Rückspiel aufeinander. Die Sieger bestreiten das Finale, in dem ebenfalls im Hin- und Rück-spiel der deutsche Meister ausgespielt wird. Der in der Punktrunde besser platzierte Verein hat im Halbfinale und Finale jeweils die Wahl, ob er zuerst zu Hause oder auswärts antreten möchte, und er ist bei Gleichstand nach beiden Spielen der Sieger. +++

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