Archiv

07.09.05 - Mücke

Grüne fordern Fakten und Bürgerentscheid über die Zukunft des Hallenbades

Wahlzeit ist nach Meinung der Grünen von Mücke (Vogelsbergkreis) die Zeit von Versprechungen, die nach der Wahl in der Regel nicht mehr gelten oder nicht umgesetzt werden können. Am besten lasse sich diese Unsitte am Umgang mit dem Thema „Hallenbad Mücke“ nachvollziehen. Diejenigen, die nun vollmundig einen Erhalt des Bades oder gar einen Ausbau des Angebotes versprechen, würden dies tun trotz des Wissens, dass die Gemeinde sich in der momentanen finanziellen und organisatorischen Lage ein Schwimmbad nicht länger leisten könne.

Das Defizit von jährlich 1 Mio. € im aktuellen Haushalt würde durch die Renovierung des Hallenbades um ca. 150.000 € vergrößert werden. Dabei seien die enormen Heizkosten für das Hallenbad noch nicht mitgerechnet, die sich durch die derzeitige Energiekrise drastisch erhöhen würden und sich damit massiv auf die Gemeindefinanzen auswirkten.

Man mache es sich deshalb zu einfach, wenn man sich allein darauf beschränkt die zweifellos wichtige Einrichtung zu erhalten ohne etwas zur Finanzierung zu sagen, erklärten die Grünen. In Zukunft würden die Bürgerinnen und Bürger alle „Geschenke“ direkt in ihrem Geldbeutel zu spüren bekommen. Alle, die in den letzten Tagen ihren korrigierten Grundsteuerbescheid erhalten hätten, wüßten wovon die Rede sei, nämlich, dass die Gemeinde Mücke in ihre finanziellen Möglichkeiten der Erschöpfung entgegenstrebt.

Bürgermeisterkandidat Dr. Udo Ornik (Grüne) fordert in diesem Zusammenhang, die Kosten für das Hallenbad auf max. 200.000 Euro jährlich zu begrenzen. Könne dieses Ziel nicht erreicht werden, sei ein Betrieb nicht mehr zu verantworten. Die Überlegungen über das Hallenbad, die derzeit stattfinden, machten keinen Sinn, wenn sie zu einem weiteren Kostenanstieg führen. Die vollmundigen Versprechungen seien am Ende nur vorsätzliche Wählertäuschung.

Weiterhin setzte sich der Kandidat mit seiner Partei dafür ein, den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde ein Konzept vorzulegen, in dem die Kosten für den Weiterbetrieb des Schwimmbades und einer 3 Felder-Multifunktionshalle für Sport und Veranstaltungen als Ersatz für die zu veräußernden Dorfgemeinschaftshäuser in Nieder-Ohmen und Merlau gegenübergestellt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollten am besten selber darüber entscheiden, welche der angebotenen Varianten realisiert werden soll. Deshalb sollte erst eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten aller Varianten veröffentlicht werden und anschließend eine Bürgerbefragung stattfinden. +++

Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön