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Die Kanutengruppe am Pfordter See mit (hinten rechts) dem 20-jährigen Weltmeister Josef Baumann aus Fulda - Foto: Vogelsbergkreis

09.09.05 - Kurz-News 3

Kanu-Camp mit Weltmeister - Morgen Ärztefortbildung - Fluglärm eindämmen

Vogelsberger Kanucamp mit Weltmeister Josef Baumann aus Fulda

LAUTERBACH. Eine Überraschung boten die Kanutouren des Jugendbildungswerks des Vogelsbergkreises, die bereits zu einem festen Sommer-Bestandteil des Jahresprogramms geworden sind. Beide Freizeiten wurden von Werner Filzinger vom Jugendbildungswerk geleitet.Zunächst ging es nach Guxhagen-Büchenwerra an die Fulda-Schleife, um schließlich am See bei Beiseförth eine Einführung in die Paddeltechnik zu veranstalten. Auf spielerische Art und Weise lernten die jungen Kanuten schnell die Beherrschung der 12 mitgeführten Kajaks und 4 Canadier.

Fachlich wurde das JBW bei dieser Tour durch Udo Wettlaufer vom ASC Alsfeld und von Natalie Dreibus von den Naturfreunden Lauterbach unterstützt. Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren fuhren zunächst auf der Fulda "zum Eingewöhnen", später auf der Eder, die schon eine ganz respektable Flussgeschwindigkeit aufwies, um dann schließlich der kleinen schmalen, aber auch sehr romantischen und manchmal auch unwegbaren Schwalm einen Besuch abzustatten. Neu war dieses Mal eine Fahrt auf der Diemel bis zur Mündung bei Bad Karlshafen.

In einem weiteren Kanu-Camp am Pfordter See, das leider besonders von schlechtem Wetter und Regen gekennzeichnet war, erlebten die Kanuten von 10 bis 14 Jahren eine tolle Überraschung: Das JBW hatte für die Ausbildung am Pfordter See neben Thomas Wietzke, einem Experten des Fuldaer Kanu-Clubs, den 20-jährigen Weltmeister in einer Kanudisziplin, Josef Baumann aus Fulda, verpflichtet. Beide verstanden es hervorragend, die Jugendlichen zu begeistern und für den Kanusport fit zu machen. Am Ende des Ausbildungscamps am Pfordter See stand dann noch eine von Wietzke und Baumann erarbeitete Kanu-Rallye an, die anstatt einer Fulda-Tour, die dem Regen zum Opfer fiel, Höhepunkt des "weltmeisterlichen" Wochenendes wurde.

Morgen Ärztefortbildung des Herz-Jesu-Krankenhauses im Maritim-Hotel

FULDA. Am morgigen Samstag, 10. September, findet von 9 bis 12:30 Uhr im Maritim-Hotel Fulda ein Symposium mit Fortbildung unter dem Titel "Gastrointestinale Onkologie - Coloproktologie" der Medizinischen Klinik am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda mit Prof. Dr. med. Hans-Joachim Glaser und Privatdozent Dr. med. Rudolf Schwandner statt. Themen sind „Therapie von Frühkarzinomen im oberen Gastrointestinaltrakt“, Colonpolypen mit T1-Karzinom, Aktuelle Behandlungsstrategien beim Rektumkarzinom und Fissen, Fisteln, Hämorrhoiden – aktuelle Therapien von Erkrankungen des Analkanals“.

Flughafen-Ausbau darf keine Mehrbelastung für die Stadt bringen

HANAU. "Wir werden alles dafür tun, dass die Hanauer Bürgerinnen und Bürger nicht noch mehr Fluglärm ertragen müssen," erklärte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Die Belastungen, die von zahlreichen Flugbewegungen über dem Stadtgebiet ausgehen, hätten eine Grenze erreicht, die ein Mehr nicht mehr zulässt. Deshalb drehten sich die Forderungen und Einwendungen der Stadt im laufenden Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Frankfurter Flughafens auch im wesentlichen darum, diese Lärmbelastung einzudämmen.

Wenn am kommenden Montag in der Stadthalle in Offenbach der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren beginne, werde die Stadt Hanau ihre Interessen dort durch den Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke vertreten lassen. Die umfangreichen Einwendungen der Stadt bezögen sich vor allem auf verschiedene Mängel der Fraport-Antragsunterlagen. Daneben halte die Stadt an ihrer Forderung nach einem strikten Nachflugverbot fest. Eine Entscheidung über den Antrag von Fraport dürfe nach Ansicht der Stadt Hanau erst erfolgen, so Kaminsky, wenn die Forderungen von Hanau und von den anderen betroffenen Kommunen erfüllt seien. Für die Stadt sei der bedarfsgerechte Ausbau des Frankfurter Flughafens grundsätzlich nachvollziehbar. Doch die Vorteile und Nachteile des damit einhergehenden zusätzlichen Flugverkehrs dürften nicht zu einer Mehrbelastung an Fluglärm in der Region führen. +++

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