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Der Künzeller Bürgermeister Peter Meinecke stieg heute... - Bilder: Dorit Gutowski

...für einen guten Zweck in das hr3 Stromodrom.

16.09.05 - Künzell

Eine Gemeinde drehte am Rad - Bürgermeister MEINECKE im hr3-Stromodrom

Zwei Stunden lang hieß es heute am frühen Abend "Ampere-Alarm" in der Ortsmitte von Künzell, denn das hr3-Stromodrom machte von 17.00 bis 19.00 Uhr Station am Künzeller Park. Groß und Klein waren auf den Beinen, um bares Geld zu sparen und bis zu drei Jahren Gratis-Strom des Anbieters "eprimo" - eine neu ausgegründete Stromvertriebstochter der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH - zu gewinnen. Auch Bürgermeister Peter Meinecke stieg um 17.30 Uhr in das überdimensionale "Hamsterrad" und "sportelte" für den guten Zweck. Ausgerüstet mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützern drehte er am Rad und erlief 23 Kilowattstunden.

Von seinem Einsatz profitiert nun das örtliche Behindertenwohnheim: Der Stromanbieter sponsert ein Jahr Gratisstrom (max. 4.000 kWh) für das Heim. Für Bürgermeister Meinecke, war es ein "aufregender und ungewohnter Einsatz". Ein bißchen neidisch schien er auf Sonja Schickling zu sein, die zuvor 49 Kilowattstunden erlief. Mit einem Augenzwinkern sagte Meinecke: "Ich kann mir nicht erklären, wie sie das geschafft hat."

An der Aktion, die vom 5. bis zum 24.09.2005 durch 18 hessische Städte tourt, kann jeder teilnehmen, der sich vor Ort registrieren lässt. Neben dem Strom, den die Bürgermeister der jeweiligen Städte für einen „guten Zweck“ erlaufen, sponsert eprimo für den Tagesbesten bis zu drei Jahre, für den Zweitplatzierten bis zu zwei Jahre, und für den Drittplatzierten bis zu einem Jahr gratis Strom. Den heutigen Tagessieg in Künzell hat sich Udo Kowalsky gesichert. Der Künzeller erlief im „hr3-Stromodrom“ 51,18 Watt und erhält nun drei Jahre gratis Strom von eprimo. Über Platz zwei konnte sich Frank Leinweber freuen (50,98 Watt). Den Wettstreit um Platz drei gewann die Künzellerin Sonja Schickling (49,10 Watt). +++


Groß und Klein traf sich in der Ortsmitte, um...

sich von den Moderatoren unterhalten zu lassen, oder...


selbst im "Hamsterrad" für Gratisstrom zu laufen.

Ausgerüstet mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützern stiegen die sportlichen Künzeller ins Stromodrom.


Hier ist bei zu viel sportlichem Ehrgeiz zum Glück nichts passiert.

Die Messlatte lag mit vorgegebenen 45,59 Kilowattstunden recht hoch...


Sonja Schickling schaffte sogar 49 Kilowattstunden...

Da staunte Bürgermeister Meinecke nicht schlecht und...


...war sogar ein kleines bißchen neidisch.

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