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- Fotos: Martin Angelstein

Blieb noch heil: das Stromkabel...

15.10.05 - Fulda

Gasalarm um 13 Uhr am Sportplatz Haimbach - Leitung von Bagger beschädigt

Bei Bauarbeiten für einen neuen Eingangsbereich am Sportplatz im Fuldaer Stadtteil Haimbach hat es heute Nachmittag gegen 13 Uhr einen "Gasalarm" gegeben. Beim Erdaushub für ein Mauerfundament blieb der Führer eines Kleinbaggers zunächst an der Stromleitung hängen, konnte aber Schaden durch schnelles Reagieren verhindern. Bei der nächsten Schaufel erwischte der Bagger dann eine ebenfalls nicht gekennzeichnete Erdgasleitung, ein Kunststoffrohr.

Trotz zweier Helfer, die bei den Baggerarbeiten halfen und aufpaßten, wurde die Leitung zerstört. Da die Gasleitung vor Jahren nicht normal verlegt, sondern "geschossen" wurde, lag diese nicht wie üblich in einem Sandbett und war auch nicht durch ein Flatterband zu erkennen. Auf der Leitung herrscht ein Druck von etwa 0,9 bar. Laut zischend strömte das Gas aus.

Die Verantwortlichen handelten sofort und alarmierten über 112 den Notruf der Fuldaer Feuerwehr. Die gab dann "Gasalarm" und schickte entsprechend dem Alarmplan Kräfte des Stadtteils Haimbach (Löschfahrzeug 10/6) und von Fulda-Mitte ( ELW 1-2/B-Dienst, HTLF 16 und DLK 23/12) zum Haimbacher Sportplatz. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle weiträumig ab und sperrte auch die vorbeiführende Hauptstrasse ab.

Vor Ort befindliche Mitglieder des Sportvereines trugen schnell noch einen Grill aus der Gefahrenzone. Ein Jugendfußballspiel wurde für etwa 15 Minuten unterbrochen. Erst als die Messungen der Feuerwehr negativ ausfielen, konnte das Spiel fortgesetzt werden.

Durch glückliche Umstände befand sich in direkter Nähe ein Mitarbeiter der GWV, der sogar für den unterirdischen "Absperrschieber" der Gaszuleitung einen "Schlüssel" dabei hatte.

Eine Explosionsgefahr habe zwar konkret nicht bestanden, aber bei längerem Ausströmen könnte sich das schwerere Erdgas in Räumen "sammeln" und dann doch eine Gefahr darstellen.

Der Verein bekam nach kurzer Unterbrechung "grünes Licht" für die Fortsetzung der Fußballspiele und als dann weitere Minuten später der GWV-Bereitschaftsdienst eintraf, wurde die defekte Leitung sofort repariert.

Klar war allen Beteiligten nur: beim Zuschütten der Baugrube werden diesmal Stromkabel und Gasleitung ordentlich mit Sand und Plastikbändern markiert. +++


...doch die Gasleitung wurde zerstört...

Feuerwehrleute an der Einsatzstelle...


...und der "Absperrschieber" der Gasleitung

Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und GWV...



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