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(v.l.) OB Möller, Rudi Völler und Rektor Quell.. - Bilder: Max Colin Heydenreich

Horst Eckel und der hr4-Reporter
13.01.06 - Fulda
Glanzvoller Auftakt zu SMOG-Benefiz - "Den Kindern Orientierung geben"
Der Fußball mit all seinen gesellschaftlichen Facetten steht an diesem Wochenende in Fulda und der osthessischen Gemeinde Künzell im Mittelpunkt. Der Verein SMOG (Schule machen ohne Gewalt) hat zur alljährlichen Benefizveranstaltung, dem Soccafive-Cup, geladen - und viele prominente Gäste sind dem Ruf der Initiatoren gefolgt. In Künzell treten seit dem heutigen Freitagabend die Stars früherer Tage zu Gunsten von SMOG gegen den Ball - angeführt vom einstigen DFB-Teamchef Rudi Völler. Mit Peter Lohmeyer ist auch der Hauptdarsteller des Leinwand-Epos "Das Wunder von Bern" vor Ort. Im Vorfeld des Programms ging es am Freitagnachmittag bei einer Talkrunde im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses um Fußball als Präventionsmittel gegen Gewalt besonders unter Jugendlichen. Die SMOG-Idee, vor sieben Jahren vom Vogelsberger Polizeidirektor Erwin Maisch "geboren", gilt inzwischen bundesweit als eine der erfolgreichsten Initiativen auf privater Ebene.
So war es auch keine Überraschung, dass im barocken Ambiente die Fußball-Legende Rudi Völler als ein langjähriger SMOG-Förderer, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, die Behinderten-Sportschützin Manuela Schmermund, Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller, Staatssekretärin Oda Scheibelhuber, der Rektor Berthold Quell von der Jahnschule Hünfeld sowie der "Vater des Projektes" und 1. Vorsitzender von SMOG e.V., Erwin Maisch, über das Projekt "Schule machen ohne Gewalt" im Allgemeinen und über den Fußball als "Anti-Gewaltprogramm Nr.1" im Besonderen diskutierten. Moderiert wurde die Talkrunde von Professor Dr. Heinz Zielinski, Landessportbund Hessen.
Die Initiatoren von SMOG setzen ganz bewusst auf den Fußballsport, "weil diese Mannschaftssportart positives Sozialverhalten und Persönlichkeitsentwicklung fördern kann", so Erwin Maisch. Rudi Völler, Schirmherr der Benefizveranstaltung, erklärte: "Ich bin erstaunt und tief beeindruckt, was in den letzen Jahren mit SMOG erreicht wurde." Das Fazit der Staatssekretärin Oda Scheibelhuber: "Sport das ist: Fairplay, Disziplin, gesunder Ehrgeiz, Regeln lernen. Wahrscheinlich gibt es kein besseres Mittel gegen Gewalt und Sucht." Die Vorbildfunktion der prominenten Fußballspieler hob DFB-Präsident Theo Zwanziger hervor. "Fußballer haben auch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft und wollen etwas zurückgeben, deshalb unterstützen wir Organisationen, die Kindern Orientierung geben", so Zwanziger.
SMOG wurde im Jahr 1999 als Projekt der Polizei, des Jugendamtes und des Staatlichen Schulamtes im Vogelsbergkreis in Hessen initiiert. Seit Januar 2002 wird es durch den Verein SMOG e.V. getragen und weiterentwickelt. Und es findet unter Deutschlands Prominenten immer mehr Unterstützer - darunter Fußballgrößen wie Horst Eckel (54er Weltmeister) ebenso wie (siehe oben) Peter Lohmeyer, dem Hauptdarsteller aus dem preisgekrönten "Wunder von Bern" und noch einige andere Darsteller. +++

...auch "Stepi" ist da

...die Gäste treffen ein

...und DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

...einer der vielen Sponsoren: BMW-Autohauschef Peter Enders (Mitte)

Horst Eckel und SMOG-Vater Erwin Maisch

(v.l.) Fuldas Bürgermeister Dr. Dippel, der 54er Weltmeister Horst Eckel, Innen-Staatssekretärin Oda Scheibelhuber, Rudi Völler und Fuldas OB Möller